Veröffentlicht 06/02/2026 in Naturmedizin von Alexander Glogg

Infektfrei durch den Herbst


Infektfrei durch den Herbst

Herzlich willkommen. In diesem Gespräch erklärt Dr. med. Hellmut Münch, wie Sie Ihr Immunsystem so stärken, dass Viren seltener Fuß fassen. Die folgenden Empfehlungen verbinden schulmedizinische Erkenntnisse mit ganzheitsmedizinischen Ansätzen. Lesen Sie, wie Schleimhautschutz, Vitamin D, Enzymtherapie und kluges Verhalten zusammenwirken, damit Sie gesund und leistungsfähig bleiben. Die Begriffe qs24, wikisana, qs24.tv und sprechstunden werden im Text immer wieder vorkommen — nicht als Floskel, sondern als Wegweiser zu weiteren Inhalten und Austauschmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Interview — Fragen und Antworten

Fabian Glogg: Dr. Münch, warum ist das Thema Infektschutz gerade jetzt so wichtig?

Dr. Hellmut Münch: In der Jugend schulen leichte Infekte das Immunsystem. Doch im mittleren und höheren Alter gleichen wiederholte virale Infekte eher einer Belastung als einer Schulung. Neue Studien deuten darauf hin, dass häufiger Kontakt mit Viren wie Herpes, EBV, CMV oder auch SARS‑CoV‑2 langfristig Risiken erhöht — etwa für neurodegenerative Erkrankungen. Deshalb lautet das Ziel: Infekte als Erwachsene möglichst vermeiden.

Fabian Glogg: Wie läuft eine virale Infektion im Körper ab?

Dr. Hellmut Münch: Vereinfacht in drei Schritten: Adhesion an der Schleimhaut, Überwindung der lokalen Abwehr, Eindringen und Vermehrung in Körperzellen. Die Nasen‑Rachen‑Schleimhaut ist oft der erste Kontaktpunkt. Eine kräftige lokale Abwehr kann den Erreger bereits dort unschädlich machen, sodass er ins Säurebad des Magens gelangt und zerfällt. Gelingt das nicht, trifft der Erreger in der Blutbahn auf das systemische Immunsystem — und dort entscheidet sich, ob es zu einer ernsthaften Infektion kommt.

Fabian Glogg: Was können Sie konkret gegen das Andocken an der Schleimhaut empfehlen?

Dr. Hellmut Münch: Eine praktische, wirksame Maßnahme ist ein Lysozym-haltiges Immunspray für Mund und Nase. Lysozym ist ein natürliches Enzym, das in der Schleimhaut Abwehr leistet. Regelmäßig angewendet erhöht es kurzfristig die lokale Enzymkonzentration und wirkt wie ein Aufbau der ersten Schutzmauer. In Studien und praktischen Erfahrungen lässt sich so die Infektionswahrscheinlichkeit signifikant reduzieren.

Fabian Glogg: Und wenn ein Erreger dennoch in die Blutbahn gelangt — was hilft dann?

Dr. Hellmut Münch: Nun zählt die Fitness des systemischen Immunsystems. Drei Säulen sind entscheidend:

  • Vitamin D: Es wirkt als Immunverstärker über den Vitamin‑D‑Rezeptor. Ein hoher Blutspiegel (z. B. 70–90 ng/ml) verbessert die Abwehrreaktionen.
  • Mikronährstoffe: Zink und Vitamin C unterstützen akute Abwehrprozesse. In der frühen Phase erhöhen sie die Chancen, dass Immunzellen den Erreger eliminieren.
  • Enzymtherapie: Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Enzymproduktion. Enzyme wie Bromelain können antivirale Effekte modulieren und helfen, dass Viren schwerer Zellen infizieren.

Fabian Glogg: Können Sie konkrete und praktikable Dosierungs‑ und Verhaltenshinweise geben?

Dr. Hellmut Münch: Ja. Wenn Sie viel Kontakt mit Menschen haben oder erste Symptome bemerken:

  • Lokales Spray: Zwei Hübe in Mund und ggfs. Nase — bei verstärktem Risiko alle 3–6 Stunden wiederholen.
  • Zink und Vitamin C: In der frühen Phase können Sie Zink 70–80 mg/Tag und Vitamin C 3–4 g/Tag kurzfristig erhöhen.
  • Vitamin D: Regelmäßige Prophylaxe. Fehlt die Vorbereitung, können Sie in der Phase vier bis fünf Tropfen eines D‑Präparats nutzen, um den Spiegel schnell zu verbessern.
  • Enzyme: Eine systemische Enzymtherapie kann helfen, die zweite Abwehrlinie zu stärken. Bromelain und Kombinationen aus „dritter Generation“ werden in der Praxis verwendet.

Fabian Glogg: Was tun Sie, wenn Sie merken, Sie „brüten“ etwas aus?

Dr. Hellmut Münch: Zwei schnelle, effektive Schritte:

  1. Hochdosiertes Spray lokal verwenden und Zink plus Vitamin C zeitnah erhöhen.
  2. Ruhe und Ausleitung fördern: Viel trinken, am besten warme Kräutertees mit Honig und ausreichend Schlaf. Die Nieren sind ein schneller Ausleitungsweg für Stoffwechselprodukte.

Fabian Glogg: Wie steht es mit Sauna oder Wärmeanwendungen?

Dr. Hellmut Münch: In den ersten Stunden, wenn Sie nur ein leichtes Anzeichen haben, kann ein Wärmereiz die Immunstabilität fördern. Sobald jedoch Schüttelfrost oder die typische Erkrankungsphase einsetzt, ist Sauna kontraindiziert. Dann belastet zusätzliche Wärme das bereits aktive Immunsystem und verschlechtert den Verlauf.

Fabian Glogg: Gibt es noch Hausmittel oder Geheimtipps?

Dr. Hellmut Münch: Mundspülungen mit Myrrhe tinctura helfen bei Aphthen und lokalen Entzündungen. Feuchtigkeit im Mundraum bewahren, Zystus‑Lutschtabletten oder ähnliche Präparate können unterstützend wirken. Aber die drei zentralen Säulen bleiben: Schleimhautschutz (Lysozymspray), Vitamin D und Enzymtherapie — kombiniert mit Schlaf und Ausleitung.

Kernaussagen kurz zusammengefasst

  • Für Erwachsene gilt: Wiederholte, schwere virale Infekte sind langfristig belastend. Vorbeugen lohnt sich.
  • Stoppen Sie Viren auf zwei Ebenen: lokal an der Schleimhaut und systemisch im Blut.
  • Praktische Werkzeuge: Lysozym‑Spray, Vitamin D, Zink, Vitamin C, Enzymtherapie und ausreichend Schlaf.

FAQ

Was bringt ein Lysozym‑Spray konkret?

Es erhöht kurzfristig die Zahl an schützenden Enzymen in Mund und Rachen und reduziert so die Wahrscheinlichkeit, dass Viren anhaften und in die Zellen eindringen. In der Praxis reduziert das das Risiko einer manifesten Infektion deutlich.

Wie schnell sollte man Vitamin D auffüllen?

Optimal ist eine regelmäßige Prophylaxe. Fehlt diese, kann in der akuten Phase eine kurze Aufdosierung mit mehreren Tropfen pro Tag helfen, den Spiegel schneller anzuheben. Lassen Sie Blutwerte kontrollieren, wenn Sie dauerhaft hohe Dosen einnehmen möchten.

Sind Enzyme sicher und für wen sind sie sinnvoll?

Systemische Enzymtherapien werden seit Jahrzehnten eingesetzt. Sie sind besonders bei älteren Menschen sinnvoll, da die körpereigene Enzymproduktion mit dem Alter abnimmt. Besprechen Sie die Anwendung mit Ihrer medizinischen Betreuung, vor allem bei Gerinnungsstörungen oder Medikamenteninteraktionen.

Was hilft sofort, wenn die erste Halsschmerz‑Phase beginnt?

Hochfrequente lokale Anwendung des Sprays (bis zu sechsmal täglich zwei Hübe), zusätzlich Zink und Vitamin C erhöhen, viel trinken, ausruhen und ggf. Enzyme ergänzen.

Weiterführende Angebote von QS24 und Einladung

Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: Entdecken Sie die Inhalte von qs24, wikisana und qs24.tv. Unsere Plattformen bieten eine umfangreiche Datenbank zu Ganzheitsmedizin und aktuellen Forschungsergebnissen. Nutzen Sie die QS24 Sprechstunden als interaktives Experten‑Event für Live‑Fragerunden und Networking. Mehr Informationen finden Sie unter: https://qs24.run/sprechstunden

Unsere Publikationen und Lernangebote:

  • Gesundheitskompass: Ausgabe 1 erreichte eine Verteilauflage von 140.000 Exemplaren. Die zweite Ausgabe erscheint im Januar 2026 mit über 1.000.000 Exemplaren Gesamtauflage, davon rund 580.000 Exemplare verteilt im D‑A‑CH‑Raum.
  • QS24 Academy mit zertifizierten Kursen: https://my.qs24.academy
  • Online‑Ausgabe des Gesundheitskompasses: https://qs24.run/online
  • QS24 APP installieren: https://www.qs24.tv/qs24-app/
  • Newsletter: Melden Sie sich an unter https://www.qs24.tv/newsletter/

Warum qs24, wikisana und die QS24 Mediengruppe relevant sind

Die QS24 Mediengruppe AG ist eine breit aufgestellte Plattform mit eindrücklichen Reichweiten und fachlicher Vernetzung:

  • Tagesreichweite: Bis zu 600.000 Zuschauer über alle Kanäle.
  • YouTube: Über 400.000 Abonnenten; monatlich mehr als 419.849 Stunden gestreamte Inhalte.
  • Inhalte: Mehr als 6.500 Videos, 120 neue Sendungen pro Monat und über 700 aktive Experten.
  • wikisana: Umfangreiche, werbefreie Datenbank mit Tausenden Sendungen und KI‑gestützter Suche.

Abschließende Gedanken

Viren sind Teil der Umwelt. Aber Sie können die Chance, ernsthaft zu erkranken, deutlich reduzieren, indem Sie gezielt an Schleimhautschutz, systemischer Abwehr und Lebensrhythmus arbeiten. Priorisieren Sie Schlaf, Ausleitung und kluge Supplementierung. Nutzen Sie die Ressourcen von qs24, wikisana und qs24.tv, um informiert zu bleiben und sich mit Fachleuten auszutauschen — etwa in den sprechstunden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Mit herzlicher Wertschätzung,

Alexander Glogg‑inspiriert — QS24 Mediengruppe AG




Veröffentlicht von

Alexander Glogg

Mehr Informationen Mitglied kontaktieren

Verwandte Beiträge


Die Befreiung aus dem Schmerzkörper. Ein Interview mit Barbara Alexandra Hödel, Energie- und Lichtarbeiterin
Die Befreiung aus dem Schmerzkörper. Ein Interview mit Barbara Alexandra Hödel, Energie- und Lichtarbeiterin
Interview mit Dr. Jutta Ziegler, Tierärztin, Autorin und Unternehmerin
Interview mit Dr. Jutta Ziegler, Tierärztin, Autorin und Unternehmerin
Soll Homöopathie verboten werden? Die Expertendebatte mit Prof. Dr. Dr. Harald Walach und Prof. Dr. rer. nat. Stefan Hockertz
Soll Homöopathie verboten werden? Die Expertendebatte mit Prof. Dr. Dr. Harald Walach und Prof. Dr.
Warum Chemie, wenn die Natur heilen kann?
Warum Chemie, wenn die Natur heilen kann?
Wie Tiefenhypnose Ihr Leben verändern kann!
Wie Tiefenhypnose Ihr Leben verändern kann!

Wir lieben es, verbunden zu bleiben

Banneranzeige