Veröffentlicht 13/02/2026 in News von Alexander Glogg

Hilfe bei Brain Fog, Demenz und Alzheimer – Interview mit Florian Schimitat und Prof. Dr. Urs Gruber


Hilfe bei Brain Fog, Demenz und Alzheimer – Interview mit Florian Schimitat und Prof. Dr. Urs Gruber

Dieses Gespräch bündelt naturheilkundliche Strategien gegen Brain Fog, Konzentrationsstörungen bis hin zu Demenz. Die Antworten stammen aus der Perspektive von Praxis, Apotheke und ganzheitlicher Medizin. Sie finden hier konkrete Protokolle, rationale Gedankengänge und alltagstaugliche Hinweise. Zur leichteren Orientierung erinnern wir immer wieder an die Ressourcen von QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden.

Inhaltsverzeichnis

Interview

Herr Schimitat, Sie berichten, dass Brain Fog und frühe Konzentrationsstörungen zunehmen. Was empfehlen Sie als ersten Schritt zur Prävention?

Florian Schimitat: Zuerst gilt: Nicht warten. Prävention ist das zentrale Thema. In der Apotheke arbeiten wir mit einem dualen System — orthomolekulare und pflanzliche Substanzen kombiniert mit homöopathischen Mitteln. Ein praktikables Protokoll besteht aus drei Pflanzenextrakten, die zusammen eine Synergie bilden.

Konkret: griechischer Bergtee als entzündungshemmender Baustein, Bacopa (Brahmi) zur Förderung der Gehirnvernetzung und Ginkgo zur Verbesserung der Durchblutung. Diese drei Komponenten können als Trockenextrakt in einer Kapsel kombiniert werden und bilden eine erste, leicht anwendbare Therapieebene.

Welche Rolle spielt die Homöopathie in Ihrem Ansatz?

Florian Schimitat: Homöopathie ergänzt stoffliche Ansätze hervorragend. Ein sehr bewährtes Einzelmittel bei Konzentrationsproblemen ist Helleborus niger (LM18). Wir empfehlen 5–10 Tropfen morgens und mittags, nicht am Abend. Es erhöht die Fokussierung und ist praktisch als Lern- oder Stressbegleiter.

Frontalaufnahme: Gast blickt in die Kamera, Studiogespräch zur Homöopathie

Herr Schimitat, viele sprechen aktuell über niedrig-dosiertes Lithium. Wie nutzen Sie es sinnvoll und sicher?

Florian Schimitat: Lithium kann entzündungshemmend im Gehirn wirken, allerdings braucht es Vorsicht. Empfohlenes Vorgehen ist eine Startphase von zwei bis drei Wochen mit etwa 5–6 Milligramm pro Tag, danach eine Erhaltungsdosis von 1–2 Milligramm. Hohe Langzeitdosen rate ich nicht. Lithium akkumuliert im Gewebe und beeinflusst Schilddrüse und Elektrolythaushalt, daher ist ärztliche Begleitung sinnvoll.

Gut ausgeleuchtetes frontales Porträt eines Interviewgasts vor dezentem Hintergrund, thematisch passend zu Lithium‑Hinweisen

Was verstehen Sie unter dem Mitochondrienprotokoll und warum ist es wichtig?

Florian Schimitat: Das Gehirn ist ein energieintensives Organ. Für die Zellenergie sind Coenzym Q10, NADH, PQQ, B‑Vitamine und Taurin essenziell. Zusätzlich nutzen wir Ribose und Galactose als Zuckerarten, die nur wenig Insulin auslösen. Das Ziel ist, Mitochondrien zu «füttern» und so die Energieversorgung des Gehirns zu stabilisieren.

Interviewgast erklärt das Mitochondrienprotokoll und Galenik‑Aspekte, gestikulierend

Wichtiger pharmakologischer Hinweis: Fettlösliche Substanzen wie Q10 benötigen eine spezielle Galenik. Die Trennung in zwei Präparate — ein lipophiles Produkt und ein wasserlösliches Pulver‑Shake — verbessert die Resorption deutlich. Liposomale Formen oder die Einnahme mit Öl beziehungsweise Lecithin steigern die Aufnahme von Q10 zusätzlich.

Prof. Dr. Gruber, Sie sprechen vom Gehirn als Beziehungsorgan. Was bedeutet das für Prävention und Alltag?

Prof. Dr. Urs Gruber: Das Gehirn braucht Reize, Ruhe und Entsorgung. Guter Schlaf ist zentral, denn Abfallprodukte werden vor allem während erholsamem Schlaf abtransportiert. Außerdem sind Sinne und soziale Beziehungen entscheidend. Hören, Sehen, Riechen — all das sind Trainingsreize. Fehlt ein Sinn, muss das Gehirn kompensieren, das kostet Energie und kann zu Ermüdung und Nebel führen.

Interviewgast spricht und gestikuliert mit der Hand vor neutralem Hintergrund, klare Aufnahme

Praktisch heißt das: Rhythmus pflegen, ausreichend schlafen, regelmäßig an die frische Luft, bewusst die Sinne nutzen. Auch kleine Dinge helfen: barfuß gehen, ein gutes Gespräch, neue Reize suchen. Diese Maßnahmen verbinden Schulmedizin mit Ganzheitsmedizin — Brücke statt Graben.

Praktische Umsetzung für Sie

  • Kurzfristig: Schlafqualität prüfen, tägliche Bewegung, Trinkwasser statt Sprudel beim Shake.
  • Mittelfristig: Pflanzenkombination (Bergtee, Bacopa, Ginkgo) als Trockenextrakt; Helleborus niger LM18 morgens.
  • Längerfristig: Mitochondrienprotokoll in zwei Präparaten; Lithium nur in ärztlicher Begleitung nach Startphase.

Weiterbildung, Ressourcen und Angebote

Wer tiefer einsteigen möchte, findet strukturierte Fortbildung in der QS24 Academy unter https://my.qs24.academy. Dort gibt es Kurse, Webinare und Zertifikate zu Themen wie Prävention, Ganzheitsmedizin und Therapiekombinationen.

Florian Schimitat frontal im Interview, Namenseinblendung und QS24‑Branding sichtbar

Ergänzend empfiehlt sich die Suche in QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden — die Plattformen bündeln Interviews, Protokolle und eine KI‑gestützte Datenbank (KI‑SANA), mit der Sie gezielt Inhalte finden.

FAQ

Was hilft schnell bei akutem Brain Fog?

Kurzfristig: Flüssigkeit, eine kleine ausgewogene Mahlzeit ohne starke Zucker-Spikes, frische Luft und kurze Bewegung. Mittelfristig: Schlafoptimierung und die beschriebenen pflanzlichen und orthomolekularen Schritte.

Kann man Helleborus niger selbst anwenden?

Ja, in niedriger LM‑Potenz (z. B. LM18) und dosiert morgens/ mittags 5–10 Tropfen. Bei Unsicherheiten sprechen Sie bitte mit einem Therapeuten oder Apotheker.

Wie sicher ist niedrig-dosiertes Lithium?

Niedrig dosiertes Lithium kann hilfreich sein, sollte aber nicht unbegleitet dauerhaft hochdosiert eingenommen werden. Startphase 2–3 Wochen mit 5–6 mg, Erhalt 1–2 mg. Schilddrüsenfunktion und Elektrolyte behalten Sie in Absprache mit dem Arzt im Blick.

Wie nehme ich Q10 am besten ein?

Liposomale Formen oder die gleichzeitige Einnahme mit Fett (z. B. Öl, Lecithin) erhöhen die Aufnahme. Für kombinierte Protokolle ist eine spezielle Galenik sinnvoll.

Weiterführende Hinweise und Angebote von QS24

Die QS24 Mediengruppe AG baut ein umfangreiches Ökosystem für ganzheitliche Gesundheit auf. Einige Fakten:

  • Tagesreichweite bis zu 600.000 Zuschauer über alle Kanäle.
  • Über 400.000 YouTube‑Abonnenten und monatlich mehr als 419.900 Stunden Streaming.
  • Mehr als 6.500 Videos zu Krankheiten, Therapieansätzen und Selbstheilung.
  • Über 700 Experten und ein großes Netzwerk aus Ärztinnen, Wissenschaftlern und Therapeuten.
  • wikiSana und KI‑SANA bieten Zugriff auf über 9.000 Sendungen und eine intelligente Suche.

Die erste Ausgabe des QS24 Gesundheitskompasses erreichte bereits 140.000 verteilte Exemplare. Die zweite Ausgabe erscheint im Januar 2026 und markiert einen neuen Meilenstein: Über 1.000.000 Exemplare, davon rund 580.000 verteilt im D‑A‑CH‑Raum.

Mehr entdecken: Online‑Plattform Gesundheitskompass: https://qs24.run/online QS24 Academy: https://my.qs24.academy QS24 App installieren: https://www.qs24.tv/qs24-app/ QS24 Sprechstunden: https://qs24.run/sprechstunden Newsletter: https://www.qs24.tv/newsletter/

Abschließende Gedanken

Prävention beginnt im Alltag: Rhythmus, Schlaf, sinnvolle Nahrung, gezielte Ergänzung und Reizvielfalt für das Gehirn. Schulmedizin und Ganzheitsmedizin bilden eine Brücke, die Ursachen und Wirkungen verbindet. Wenn Sie Unterstützung wünschen, nutzen Sie die QS24‑Angebote, bilden Sie sich weiter und sprechen Sie Ihr Vorgehen mit Therapeutinnen, Ärzten oder Apothekerinnen ab.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Möge Ihr Weg zu mehr Klarheit und Lebensenergie von Vertrauen getragen sein.

Mit dankbaren Grüßen
Ihr QS24‑Team



Veröffentlicht von

Alexander Glogg

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