Veröffentlicht 20/01/2026 in News von Alexander Glogg

Elektrosensibilität, Zahngesundheit und neue Lebensqualität – Interview mit Moritz Kneer, Leiter Swiss Biohealth Clinic


Elektrosensibilität, Zahngesundheit und neue Lebensqualität – Interview mit Moritz Kneer, Leiter Swiss Biohealth Clinic

Alexander Glogg im Gespräch mit Dr. Moritz Kneer und Patientin Margarethe Egger. In diesem Gespräch erfahren Sie, wie chronische Zahnprobleme, Metallbelastungen und Störfelder im Mund die Lebensqualität massiv beeinträchtigen können — und wie ein ganzheitlicher Behandlungsansatz wieder Energie, Gesundheit und Freude zurückbringt. Dieses Interview zeigt auch, wie QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden Ihnen Zugänge zu Expertenwissen und Begleitung eröffnen.

Inhaltsverzeichnis

Warum Zahngesundheit mehr ist als ein schönes Lächeln

Herr Kneer, Sie sprechen von Zusammenhängen zwischen Metallen im Mund und systemischen Symptomen. Wie entsteht dieser Zusammenhang?

Metalle in der Mundhöhle haben unterschiedliche elektrische Potenziale. Kommen verschiedene Legierungen, Implantate und Kronengerüste zusammen, entsteht ein elektrochemisches Feld. In Gegenwart von Speichel als leitender Lösung entstehen so messbare Kriechströme. Diese Dauerbelastung kann das Immunsystem, das lokale Mikrobiom und letztlich das ganze Regulationssystem des Körpers stören. Wir sehen bei betroffenen Patienten chronische Erschöpfung, Verdauungsprobleme und sogar eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung.

Nahaufnahme von Patientin Margarethe Egger während sie über ihre Symptome spricht

Frau Egger, wie haben sich diese Probleme bei Ihnen gezeigt?

Ich wachte morgens oft ohne Kraft auf, war schwindlig und musste mich hinlegen. Bauchschmerzen, Migräneattacken und eine zunehmende Unverträglichkeit gegenüber Mobilfunkmasten traten auf. Je mehr Implantate ich hatte, desto schlimmer wurden die Beschwerden. Nach Jahren des Leidens war ich so weit, dass ich dachte: Schlimmer kann es nicht mehr werden — ich muss etwas ändern.

Panoramabild einer Gesprächsrunde mit Moderator, Patientin und Arzt in einem Studio, klare Komposition

Diagnose und Entscheidungsfindung

Welche Diagnoseschritte führen Sie durch, bevor eine umfassende Sanierung geplant wird?

Wir beginnen mit einer sorgfältigen Anamnese, ergänzt durch dreidimensionale Röntgenaufnahmen, intraorale Scans und detaillierte Fotodokumentation. So erkennen wir Periimplantitis, Knochenabbau und versteckte Probleme unter Kronen. Nur mit diesen Daten lässt sich entscheiden, ob ein sofortiger Austausch durch Keramikimplantate möglich ist oder ein verspäteter, gestufter Weg nötig wird.

Behandler im Gespräch, gestikulierend, erklärt diagnostische Schritte und Untersuchungen

Warum empfiehlt Ihre Klinik oft eine All‑in‑One‑Strategie statt stufenweiser Eingriffe?

Wenn man alle chronischen Entzündungsquellen in einer Sitzung entfernt, schafft man einen klaren Cut im oralen Mikrobiom. Das ermöglicht eine schnellere Umkehr in einen antiinflammatorischen Zustand und unterstützt die Selbstregulation des Körpers. Außerdem reduzieren Sie die Gesamtbelastung durch wiederholte Operationen, kürzere Heilzeiten und oft auch das Risiko weiterer Komplikationen.

Arzt in grüner Kleidung erklärt mit Händen gestikulierend, klares Bild

Die Behandlung: Mut, Technik und Präzision

Welche Materialien und Techniken verwenden Sie, um langfristige Biokompatibilität zu gewährleisten?

Wo möglich setzen wir keramische Implantate und individuell gefertigte keramische Kronengerüste ein. Diese Materialien sind bioinert, leiten keinen Strom und reduzieren so das Risiko von Störfeldern. Zusätzlich arbeiten wir mit navigierten Eingriffen, Inhouse-Labor und einem interdisziplinären Nachsorgekonzept einschließlich Mikronährstoffberatung, um die Heilung optimal zu unterstützen.

Nahaufnahme von Dr. Moritz Kneer in grüner OP‑Kleidung, deutlich sichtbare Handgestik und Mikrofon

Frau Egger, wie war Ihr Klinikaufenthalt und die unmittelbare Zeit danach?

Die OP war umfassend: zwölf Zähne im Oberkiefer wurden in einer Sitzung bearbeitet. Am nächsten Morgen hatte ich kaum Schwellungen, wenig Schmerzen und konnte erstmals seit Jahren gut schlafen. Innerhalb weniger Tage spürte ich deutlich mehr Energie; die Elektrosensibilität war fast verschwunden. Das war für mich wie ein neuer Anfang.

Behandler in grüner Kleidung gestikuliert mit beiden Händen, ausdrucksstarke Mimik, klares Bild

Praktische Hinweise für Betroffene

Was sollten Patienten fragen, bevor sie sich für Implantate oder Kronen entscheiden?

Fragen Sie nach dem Material, ob es bioinert ist, und lassen Sie sich erklären, welche Legierungen im Inneren einer Krone stecken. Erkundigen Sie sich nach dem Konzept des Behandlers: Ist eine ganzheitliche Diagnostik vorgesehen? Wie wird mit möglichen Entzündungsherden umgegangen? Holen Sie Zweitmeinungen ein und prüfen Sie, ob ein All‑in‑One‑Konzept für Sie sinnvoll ist.

Dreipersonen-Runde im Studio: Moderator, Patientin und behandelnder Arzt im Gespräch

Kann jede elektrosensible Person durch Zahnsanierung geheilt werden?

Es gibt keine Garantien. Wir versprechen keine Wunder. Aber bei vielen Patientinnen und Patienten führt das Entfernen chronischer Störfelder im Mund zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome. Der Körper braucht die Chance zur Selbstregulation. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür.

FAQ

Wie schnell bemerkt man eine Besserung nach der Behandlung?

Viele Patientinnen und Patienten berichten innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen über eine spürbare Verbesserung von Energie, Schlaf und Schmerzempfinden. Der Heilungsprozess ist individuell und hängt von Begleitfaktoren wie Ernährung, Mikronährstoffstatus und Stress ab.

Sind Keramikimplantate immer die bessere Wahl?

Keramikimplantate sind biologisch neutral und vermeiden elektrische Störfelder. Sie sind oft die bevorzugte Wahl bei sensiblen Patienten. Entscheidungen müssen jedoch individuell getroffen und auf Basis von Knochenangebot, Funktionsanforderungen und Gesamtgesundheit gefällt werden.

Was kostet eine solche umfassende Sanierung?

Die Kosten variieren stark je nach Umfang, Materialwahl und zusätzlicher Versorgung. Die Investition sollte als Beitrag zur langfristigen Gesundheit gesehen werden. Viele Patientinnen und Patienten vergleichen die Kosten mit jahrelangen, wiederkehrenden Behandlungen und ziehen den nachhaltigen Nutzen vor.

Wie finde ich vertrauenswürdige Informationen und Experten?

Nutzen Sie qualifizierte Plattformen wie QS24, wikiSana und QS24.tv, um Expertenprofile, Interviews und Weiterbildungsangebote zu prüfen. Live-Events wie die QS24 Sprechstunden ermöglichen den direkten Kontakt und Fragen an Spezialisten.

Weiterführende Angebote und Einladung

Wenn Sie Ihre Gesundheit aktiv gestalten möchten: Melden Sie sich für den QS24 Newsletter an und entdecken Sie unsere Angebote. Besuchen Sie die QS24 Academy unter https://my.qs24.academy für zertifizierte Kurse mit Expertinnen und Experten. Installieren Sie die QS24 APP für gebündelte Inhalte. Mehr Informationen zum Gesundheitskompass und den Online‑Inhalten finden Sie unter https://qs24.run/online.

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Die QS24 Sprechstunden bieten interaktive Experten‑Events mit Live‑Fragerunden. Mehr dazu unter https://qs24.run/sprechstunden. Entdecken Sie zudem wikiSana als größte Streaming‑Datenbank für ganzheitliche Medizin und die QS24 Academy für fundierte Weiterbildung.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass chronische Beschwerden mit oralen Störfeldern zusammenhängen könnten, holen Sie sich Fachwissen ein und prüfen Sie Ihre Optionen wohlüberlegt. Ihre Gesundheit ist das zentrale Kapital.

Mit herzlicher Wertschätzung und Dankbarkeit,
Alexander Glogg



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Alexander Glogg

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