Veröffentlicht 15/11/2025 in Senatoren Sendung von Beat Ambord

Vortrag ETH Zürich – Projekt St. Moritz von Beat Ambord - von Edgar K. Geffroy

Kunden kaufen heute anders! Der Triumph des digitalen Kunden — Die Zusammenarbeit von Edgar Geffroy und Beat Ambord

Inhaltsverzeichnis

  • 📌 Einleitung: Warum diese Zusammenarbeit bis heute wirkt
  • 🌐 Evernet statt Internet: Die zentrale Idee
  • 👥 Menschen statt Kunden: Die neue Perspektive
  • 💡 Beispiele, die zeigen, wie das funktioniert
  • 🏔️ Das St. Moritz-Projekt: Digitale Kundenstrategie in der Praxis
  • 🔎 Sieben Thesen für Unternehmen heute
  • 🤝 Warum Beat Ambord von der Zusammenarbeit profitierte
  • 📘 Edgar Geffroy, das Buch und das Vermächtnis
  • 🔧 Konkrete Handlungsempfehlungen für Entscheider
  • ✅ Fazit: Die Chance der Human Economy
  • ❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

📌 Einleitung: Warum diese Zusammenarbeit bis heute wirkt

Die gemeinsame Arbeit von Edgar Geffroy und Beat Ambord gehört zu den frühen, prägnanten Antworten auf die digitale Revolution. Edgar Geffroy, Bestsellerautor und Keynote-Speaker, hat die Idee des digitalen Kunden radikal vorangetrieben. Beat Ambord hat diese Idee praktisch umgesetzt – unter anderem mit dem Projekt, das später als «Internetüberflieger» bekannt wurde, dem ersten Videobuch von 2012.

Das Projekt wurde im Rahmen des Venture Apéro des IFJ Instituts für Jungunternehmen am 22. September 2011 an der ETH Zürich vorgestellt und zog rund 400 Gäste an. Mehr als zehn Jahre später bleibt das Material hochaktuell für Vermarktung, Kundenstrategie und Community-Building.

🌐 Evernet statt Internet: Die zentrale Idee

Die klassische Frage lautet nicht mehr, ob Internet wichtig ist. Die Frage ist, wie Unternehmen das Netz als Alltagsinfrastruktur nutzen. Geffroy sprach von Evernet: einer Phase, in der jederzeit und überall Informationszugriff möglich ist. Das verändert Verkauf, Service und die Regeln des Wettbewerbs.

Evernet bedeutet: Kunden informieren sich vor, während und nach dem Kauf. Unternehmen müssen Informationen, Services und Emotionen in Echtzeit bereitstellen.

👥 Menschen statt Kunden: Die neue Perspektive

Der zentrale Gedanke lautet: Nicht mehr anonyme Kundengruppen sind entscheidend, sondern der einzelne Mensch. Emotionen, Erwartungen und die Bereitschaft, Empfehlungen auszusprechen, machen den Unterschied.

Geffroy forderte, Kundenzufriedenheit zu überwinden: Unternehmen sollen Kunden begeistern und verblüffen, sodass aus ihnen aktive Fans werden, die Empfehlungen verbreiten. Diese Fans werden zu Sendern der Marke.

💡 Beispiele, die zeigen, wie das funktioniert

  • Apple: Kein neues Produkt allein, sondern die andere Definition des Marktes und überraschende Einfachheit. Produkte, die der Kunde noch nicht wusste, dass er sie braucht.
  • Nespresso / Starbucks: Gleiche Märkte, neu gedacht – von Produkt zu Erlebnis.
  • YouTube-Gründer: Zwei junge Gründer bauten eine Community und schufen in kurzer Zeit enorme Reichweiten und einen Verkaufswert, der neue Maßstäbe setzte.
  • Groupon: Ein simples, stadtbezogenes Modell mit enormer Wirkung. Idee über Technik – und ein Zeitfenster für schnelles Wachstum.
  • Zaz und Gerry: Künstler und Nischen-Influencer, die sich über Video und regelmäßigen Content zu Marken gemacht haben. Direktes Beispiel für Personal Branding im Netz.

🏔️ Das St. Moritz-Projekt: Digitale Kundenstrategie in der Praxis

St. Moritz wurde als Vorzeigegemeinde gewählt, um eine digitale Kundenstrategie umzusetzen. Gemeinsam mit Beat Ambord wurde ein Konzept entwickelt, das Gäste von der ersten Online-Kontaktminute an bindet und begeistert.

Wesentliche Elemente:

  • Personalisierte Vorab-Videos und Portale, die Vorfreude erzeugen.
  • Individuelle Filme nach der Bobbahn-Fahrt, sofort teilbar in sozialen Netzwerken.
  • Ein Community-Portal, regelmäßige TV-News und dauerhafte 365-Tage-Betreuung von Fans.
  • Innovative Finanzierungsmodelle wie ein neues Leasing-Konzept mit CHG Meridian, um immer aktuelle Technik bereitzustellen.
  • Technologiepartner wie Atos und lokale Implementierungspartner, die die Infrastruktur schaffen.

Das Ziel war nicht nur kurzfristiger Umsatz, sondern die Schaffung einer dauerhaften Community, die St. Moritz weiterempfiehlt und emotional bindet.

🔎 Sieben Thesen für Unternehmen heute

  1. Der Triumph des digitalen Kunden ist real: Kunden nutzen digitale Kanäle permanent.
  2. Evernet statt Internet: Lokale Services und kontextuelle Angebote werden zentral.
  3. Revolution der Geschäftsmodelle: Klassische Modelle stehen zur Disruption an.
  4. Service ist das neue Verkaufen: Differenzierung gelingt zunehmend über Serviceerlebnisse.
  5. Machtverschiebung zum Kunden: Kundenerwartungen und Communities steuern Markterfolg.
  6. Jetzt ist das Zeitfenster: Early Mover profitieren stark, Fenster bleibt nicht lange offen.
  7. Simplify: Blick durch Kundensicht: Produkte und Angebote müssen aus Sicht des individuellen Menschen gedacht werden.

🤝 Warum Beat Ambord von der Zusammenarbeit profitierte

Die Kooperation mit Edgar Geffroy brachte Beat Ambord strategische Weitsicht, mediale Reichweite und konkrete Umsetzungsimpulse. Edgar erkannte Projekte, strukturierte die Idee zur «digitalen Kundenstrategie» und half, St. Moritz als Leuchtturm zu positionieren. Beat profitierte nicht nur inhaltlich, sondern auch in Netzwerken und Reputation.

"Lieber Beat. Ich bin gerade erst nach einer langen Autofahrt im Hotel angekommen. …. Und ehrlich, der einzige den ich auf Augenhöhe als Vermarktungsstar akzeptiere bist Du." – E. Geffroy

Edgar Geffroy, Unternehmer, Strategieberater, Coach, Top-Keynote Speaker und Autor zahlreicher Bestseller, hat mit klaren Thesen und Umsetzungsorientierung das Projekt mitgeprägt. Seine publizistische und rhetorische Kraft verlieh dem Vorhaben Glaubwürdigkeit und Antrieb.

📘 Edgar Geffroy, das Buch und das Vermächtnis

Edgar verfasste ein Buch über das Projekt von Beat Ambord und übergab damit eine theoretisch fundierte und praktisch orientierte Anleitung. Das Videobuch «Internetüberflieger» von 2012 war ein frühes Experiment, das Medium Video und Buchformat verband und damit neue Wege der Vermittlung ging.

Edgar veröffentlichte zahlreiche Bücher (insgesamt 29 Titel, rund 250.000 Exemplare in 25 Ländern) und prägte damit Generationen von Managern und Marketingverantwortlichen. Seine Kernaussage bleibt: Der Mensch kommt vor der Marke, Vertrauen ist der neue Wettbewerbsvorteil.

🔧 Konkrete Handlungsempfehlungen für Entscheider

  • Entwickeln Sie eine digitale Kundenstrategie, die den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
  • Nutzen Sie Video und Storytelling, um Fans und Sender zu schaffen.
  • Organisieren Sie Wissen über Systeme und Plattformen; Wissen vermehrt sich durch Nutzung.
  • Denken Sie lokale, kontextuelle Angebote (Local-Based Services) mit GPS- und mobilen Triggern.
  • Verpflichte Verantwortung: Social ist nicht nur Kanal, sondern auch Verpflichtung gegenüber Gemeinschaft und Vertrauen.

✅ Fazit: Die Chance der Human Economy

Die digitale Revolution bedeutet nicht nur Technologiewechsel, sondern einen Wertewandel. Die Human Economy stellt den Menschen in den Mittelpunkt und fordert Unternehmen heraus, Vertrauen zu bauen, Partnerschaften zu leben und ihre Geschäftsmodelle neu zu denken.

Die Zusammenarbeit von Edgar Geffroy und Beat Ambord ist ein frühes, lehrreiches Beispiel dafür, wie Strategie, Storytelling und Technologie zusammenkommen können. Für Unternehmen heißt das: Jetzt handeln, den einzelnen Menschen verstehen und erlebbar machen – sonst bleibt man außen vor.

❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was war die zentrale Idee hinter der Zusammenarbeit von Edgar Geffroy und Beat Ambord?

Die zentrale Idee war, eine digitale Kundenstrategie zu entwickeln, die den individuellen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ziel war es, Gäste nicht nur zufriedenzustellen, sondern zu begeistern, in Fans zu verwandeln und sie als aktive Sender einzubinden.

Warum ist das St. Moritz-Projekt besonders?

St. Moritz wurde als Vorreitergemeinde gewählt. Das Projekt kombiniert personalisierte Inhalte, Community-Plattformen, sofort teilbare Erlebnisfilme, TV-News und innovative Leasingmodelle, um 365 Tage im Jahr eine Beziehung zu Fans aufzubauen.

Was bedeutet Evernet und warum ist es wichtig?

Evernet beschreibt eine Phase, in der digitale Verfügbarkeit zur Normalität geworden ist. Informationen, Services und Kontexte sind jederzeit abrufbar. Unternehmen müssen darauf mit Echtzeitangeboten, lokalen Services und personalisiertem Content reagieren.

Wie kann ein Unternehmen heute Kunden zu Fans machen?

Durch Überraschung, personalisierte Erlebnisse, konsistente Servicequalität und Storytelling. Video-Content, unmittelbar teilbare Erlebnisse und Community-Plattformen verwandeln zufriedene Kunden in aktive Weiterempfehler.

Welche Rolle spielen Vertrauen und soziale Verantwortung?

Vertrauen wird zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Social Media macht Wahrheit und Unwahrheit sichtbar. Unternehmen müssen daher Verantwortung übernehmen, transparent kommunizieren und soziale Regeln beachten, um langfristige Akzeptanz zu gewinnen.

Was bleibt von Edgar Geffroys Arbeit nach seinem Tod 2024?

Edgars Thesen zur Human Economy, seine Bücher und die Projekte, die er mitgestaltet hat, bleiben Impulsquelle. Sein Buch über das Projekt von Beat Ambord und das frühe Videobuch sind bleibende Quellen für Strategie, Storytelling und digitale Transformation.

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Beat Ambord

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