Spike-Proteine sind seit der Pandemie in aller Munde. In diesem Gespräch erklärt Dr. Ursula Ehrhorn, wie Spike-Proteine auf Körperfunktionen wirken, welche Quellen es gibt und wie ein naturheilkundlicher Drei-Phasen-Ansatz helfen kann. Sie lesen hier eine fokussierte, von klinischer Erfahrung getragene Darstellung mit praktischen Empfehlungen. Erwähnenswert: Informationen und weiterführende Angebote finden Sie bei QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden.
Inhaltsverzeichnis
- Kurzüberblick: Was Sie jetzt wissen sollten
- Interview
- Praktische Empfehlungen
- FAQ
- Weiterführende Angebote und Engagement
- Zum Schluss
Kurzüberblick: Was Sie jetzt wissen sollten
Spike-Proteine sind Hüllproteine bestimmter Viren. Sie sind das Werkzeug, mit dem Viren an Zellen andocken. Dr. Ehrhorn erläutert, dass Spike-Proteine nicht nur bei aktiven Infektionen relevant sind, sondern auch nach einer Impfung oder durch vermehrte Produktion im Darmmikrobiom vorhanden sein können. Diese Proteine fördern unterschwellige Entzündungen, stören Gefäßfunktionen und können das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen.

Interview
Herr Eglinski: Frau Dr. Ehrhorn, was genau sind Spike-Proteine?
Dr. Ursula Ehrhorn: Spike-Proteine sind Eiweiße, die auf der Oberfläche bestimmter Viren sitzen und wie Stacheln aussehen. Sie ermöglichen dem Virus, an Zellen anzudocken – vor allem über ACE2-Rezeptoren – und so in Zellen einzudringen. Entscheidend ist, dass diese Proteine selbst Entzündungsreaktionen auslösen können, auch unabhängig davon, ob das Virus aktiv zunimmt oder nicht.
Welche Quellen für Spike-Proteine gibt es?
Dr. Ehrhorn: Es gibt grundsätzlich drei Quellen: die natürliche Infektion mit Coronaviren, die Spike-Produktion nach einer Impfung und eine anhaltende Produktion im Darm, wenn bestimmte Mikrobiom-Bakterien Spike-Proteine herstellen. In manchen Fällen beobachte ich Patienten, bei denen das Darmmikrobiom dauerhaft Spike-Proteine erzeugt und so chronische Belastungssituationen entstehen.

Wie machen sich Spike-Proteine im Alltag bemerkbar?
Dr. Ehrhorn: Viele Patientinnen und Patienten berichten nicht nur von klassischen Erkältungssymptomen, sondern vor allem von unterschwelligen Beschwerden: chronische Erschöpfung, Brain Fog, erhöhte Allergieneigung, Durchblutungsstörungen und einer Verschlechterung bereits bestehender chronischer Erkrankungen. Auf der Ebene der Blutgefäße sehen wir entzündliche Veränderungen und gestörte Sauerstoffversorgung. Das wirkt sich auf sämtliche Organsysteme aus.
Können Spike-Proteine den Alterungsprozess beschleunigen?
Dr. Ehrhorn: Ja. Wenn Spike-Proteine und neutrophile Elastase die Kollagenproduktion stören, werden Gefäße instabiler und Gewebe verändert sich. Klinisch fällt das oft als verändertes Hautbild, erhöhte Gefäßdurchlässigkeit oder eine allgemeine Abnahme der Gewebestabilität auf. Das ist kein kosmetisches Detail: Kollagenmangel kann die Funktion vieler Organe beeinträchtigen.
Welche Rolle spielt die Schulmedizin, welche die Naturheilkunde?
Dr. Ehrhorn: Die Schulmedizin bietet sinnvolle akute Maßnahmen: Gerinnungshemmung, Entzündungshemmung, Antihistaminika. Langfristig sehen wir jedoch, dass immunologische Fehlregulationen und unterschwellige Entzündungsprozesse eine ganzheitliche Herangehensweise erfordern. Naturheilkundliche Substanzen können modulierend wirken und helfen, Immunsystem, Leber und Darm wieder in Balance zu bringen.

Frau Schalsky, Sie entwickeln Produkte aus Heilpflanzen. Was steckt konkret hinter der „Stachelfrei“-Kur?
Viola Schalsky: Die Kur ist dreiphasig angelegt, weil der Körper Schritt für Schritt wieder aufgebaut werden muss. Phase 1 fokussiert auf den Darm: Aufbau und Schutz der Darmwand mit Kollagen, Baobab, Hericium und Bentonit sowie einer Löwenzahn-Tinktur. Phase 2 stärkt Leber und Immunfunktion mit einem speziellen Tee (Rheinkrafttee), Omega-3-Vollspektrumöl und weiteren Pflanzen. Phase 3 ergänzt mit Immunkraftkapseln (Vitamin C, Quercetin, Zink), einer multifunktionalen Tinktur und Chlorella. Alles wird dosiert und abgestuft eingesetzt, damit das System nicht überfordert wird.

Welche Pflanzen spielen eine Schlüsselrolle gegen das Andocken der Spike-Proteine?
Viola Schalsky: Einige Pflanzen wirken gezielt: Löwenzahn blockiert ACE2-Rezeptoren; grüner Tee (EGCG) blockiert die RBD-Region der Spike-Proteine; Zistrose führt zur Verklumpung von Hüllproteinen; Olivenblatt schützt Gefäßinnenwände und hemmt Rezeptorbindung an Lunge, Herz und Darm. Zusammengenommen reduzieren diese Pflanzen die Fähigkeit der Spike-Proteine, an Zellen anzudocken, und dämpfen Entzündungen.

Frau Dr. Ehrhorn, wie prüfen Sie die Wirksamkeit solcher pflanzlichen Kombinationen?
Dr. Ehrhorn: Wir testen therapeutische Ansätze immunologisch. Das heißt, wir schauen in Laboren, wie Naturalstoffe die Aktivität von natürlichen Killerzellen oder anderen Immunparametern beeinflussen. Bei sauber produzierten Präparaten sehe ich oft eine positive Modulation: Killerzellen aktivieren sich, Entzündungsmarker gehen zurück. Wichtig ist die Qualität der Produkte und individualisierte Anwendung.
Gibt es Risikogruppen oder Warnsignale, auf die man achten sollte?
Dr. Ehrhorn: Menschen mit Vorerkrankungen (z. B. Gefäßkrankheiten, Autoimmunerkrankungen, chronische Infektionen) brauchen besondere Aufmerksamkeit. Wichtige Warnzeichen sind anhaltende Müdigkeit, zunehmender Brain Fog, neue Allergien, sichtbare Durchblutungsstörungen. In solchen Fällen ist eine umfassende immunologische Abklärung zu empfehlen.

Praktische Empfehlungen
- Darm zuerst: Beginnen Sie mit Aufbau und Schutz der Darmbarriere (präbiotische Nahrung, Kollagen, ggf. Bentonit) bevor Sie aggressive Schritte unternehmen.
- Regelmäßige immunologische Kontrollen: Differentialblutbild, Marker für Entzündung und Immunfunktion geben Orientierung.
- Pflanzen gezielt einsetzen: Löwenzahn, grüner Tee, Zistrose und Olivenblatt hemmen Andocken und schützen Zellen.
- Qualität beachten: Achten Sie auf frische Omega-3-Öle (niedriger TOTOX-Wert) und saubere Herstellungsprozesse.
- Schrittweise kuren: Drei Phasen vermeiden eine Überforderung des Körpers.
FAQ
Sind Spike-Proteine immer ein Hinweis auf eine aktive Covid-Infektion?
Nicht zwingend. Spike-Proteine können aus einer früheren Infektion, einer Impfung oder aus einer anhaltenden Produktion im Darmbakterium stammen. Die Interpretation erfordert klinischen Kontext und Laborbefunde.
Kann ich Spike-Proteine mit Nahrungsergänzung beseitigen?
Es gibt keine „Einmal-Lösung“. Pflanzliche Substanzen können das Andocken hemmen und Entzündungsprozesse dämpfen. Ein strukturierter, dreiphasiger Ansatz (Darm, Leber/Immun, Regeneration) ist zielführender als punktuelle Supplementierung.
Sind die empfohlenen Pflanzen wissenschaftlich belegt?
Viele Studien sind in-vitro; klinische Daten sind begrenzt. Praktische, immunologische Tests in der Patientenversorgung zeigen jedoch oft positive Effekte. Qualität und Individualisierung sind entscheidend.
Wie lange dauert eine sinnvolle Kur?
Die hier vorgestellte Kur läuft phasenweise über mehrere Wochen: Phase 1 etwa 2 Wochen, Phase 2 etwa 3 Wochen, Phase 3 abhängig vom Zustand. Bei geschwächten Personen kann sich die Dauer verlängern.
Weiterführende Angebote und Engagement
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Zum Schluss
Die Arbeit mit Spike-Proteinen zeigt, wie sehr Ursachen und Wirkungen eng verbunden sind. Eine Brücke zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin ist oft die praktikabelste und wirksamste Route. Vertrauen Sie auf geprüfte Qualität, beginnen Sie schrittweise und lassen Sie sich immunologisch begleiten. Sie können etwas tun. Danke für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen.
Herzlich, in Dankbarkeit
Ihr QS24-Team


