Veröffentlicht 01/02/2026 in Wissenschafts-Gremium von Alexander Glogg

Viren, Parasiten, Würmer gezielt zerstören: Das steckt hinter Plasmatechnologie – Interview mit Prof. Dr. Stefan Hockertz, Toxikologe und Naturwissenschaftler


Viren, Parasiten, Würmer gezielt zerstören: Das steckt hinter Plasmatechnologie – Interview mit Prof. Dr. Stefan Hockertz, Toxikologe und Naturwissenschaftler

Dieser Beitrag erklärt Ihnen sachlich und verständlich, was hinter der sogenannten Rife‑Tech‑Plasmatechnologie steckt, welche Anwendungen derzeit diskutiert werden und wie Praxis und Wissenschaft das Thema einordnen. Sie erhalten eine klare, praxisnahe Interview‑Darstellung mit Beispielen, Nutzungshinweisen und kritischen Punkten.

Inhaltsverzeichnis

Kurzüberblick: Worum geht es?

RifeTech basiert auf dem Konzept, dass elektromagnetische Frequenzen und ein kaltes Plasma gezielt auf Mikroorganismen und veränderte Zellen einwirken können. Die Technologie nutzt modulierte Frequenzmuster, um Resonanzen zu erzeugen, welche die Funktion von Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten und in bestimmten Feldern sogar von Tumorzellen stören sollen. Prof. Dr. Stefan Hockertz erklärt im Interview die physikalischen Grundlagen, vorhandene Evidenz und sinnvolle Einsatzszenarien.

Interview

Alexander Glogg: Prof. Hockertz, was genau ist dieses RifeTech‑Gerät und woher kommt die Idee?

Prof. Hockertz: Die Idee geht auf den Erfinder Rife zurück, der bereits in den 1920er und 1930er Jahren beobachtet hat, dass bestimmte Frequenzen pathologische Mikroorganismen beeinflussen. Moderne Teams in Prag haben entsprechend eine mathematische Methode entwickelt, um aus Molekül‑ oder DNA‑Längen Frequenzmuster zu berechnen. Die Technik selbst erzeugt ein sogenanntes kaltes Plasma, das modulierte niederfrequente Signale aussendet. Das Ziel ist dabei nicht Magie, sondern ein biophysikalischer Effekt: Resonanz.

Alexander Glogg: Wie funktioniert das physikalisch? Was ist kaltes Plasma und was bedeutet Resonanzkatastrophe?

Prof. Hockertz: Kaltes Plasma entsteht durch eine Gasentladung zwischen Elektroden – ähnlich einer Röhrentechnologie, ohne dass nennenswerte Wärme entsteht. Die entstehenden Elektronenflüsse modulieren niederfrequente Signale (meist im Bereich bis einige Tausend Hertz). Resonanz bedeutet, dass eine zugeführte Frequenz die Eigenfrequenz eines Zielmoleküls oder einer Struktur trifft. Trifft die Modulation die richtige Bandbreite, kann dies zu Funktionsstörungen bis hin zur Zerstörung der Struktur führen. In der Praxis streben wir eher eine Hemmung der Teilung oder Funktionsstörung an, damit das Immunsystem die verbleibenden Erreger rasch kontrollieren kann.

Alexander Glogg: Welche Zielgruppen und Erkrankungen kommen infrage?

Prof. Hockertz: Die Bandbreite ist groß. Hauptziel sind infektiöse Belastungen: Viren (zum Beispiel Epstein‑Barr), Bakterien, Pilze wie Candida oder Aspergillus sowie Parasiten. Zusätzlich gibt es Programme, die bestimmte Proteine oder Lipide ansteuern, beispielsweise Spike‑Proteine oder kationische Lipide, wie sie in mRNA‑Nanosomen vorkommen. Weiterhin werden immunmodulierende und neuromodulierende Programme angeboten – etwa zur Unterstützung von Energie, Vitalität oder zur Förderung der Lernfähigkeit über Hippocampus‑Neogenese.

Alexander Glogg: Gibt es wissenschaftliche Studien oder nur Fallberichte?

Prof. Hockertz: Es gibt eine Mischung. Einige Studien, auch eine publizierte Studie von Kollegen wie Harald Walach, berichten positive Effekte insbesondere in der Lebensqualitätsverbesserung und Reduktion von Müdigkeit nach Sitzungsreihen. In-vitro‑Experimente zeigen, dass bestimmte Pilze und Bakterien im Reagenzglas am Wachstum gehindert werden können. Klinische Langzeitdaten fehlen noch in großer Zahl, weil das Gerät als Medizinprodukt Klasse 1 zertifiziert ist und damit bislang keine umfangreichen klinischen Zulassungsstudien vorgeschrieben waren. Wir sind daran, weitere kontrollierte Studien zu initiieren.

Alexander Glogg: Wie sicher ist die Anwendung und wer sollte sie durchführen?

Prof. Hockertz: Sicherheit hängt von Indikation, Dosierung und Anwendung ab. Die Frequenzen wirken durch Kleidung hindurch und werden von Metall abgeschirmt. Die Anwendung sollte fundiert diagnostisch begleitet werden – idealerweise durch Heilpraktiker, erfahrene Komplementärmediziner oder Ärzte, die Dunkelfeldmikroskopie, Laborbefunde oder klinische Diagnostik nutzen. Das Gerät ist kein Wellnessspielzeug im engeren Sinn, sondern ein therapeutisches Werkzeug, das in fachkundige Hände gehört.

Alexander Glogg: Welche Protokolle sind üblich? Kurzbehandlung oder stundenlange Bestrahlung?

Prof. Hockertz: Es gibt unterschiedliche Protokolle. Manche Programme dauern 20–30 Minuten (zum Beispiel Energie/Vitalität), andere werden über mehrere Sitzungen repetitiv angewendet. Manche Anwender berichten von längeren Anwendungen oder Nachtbetrieb; das ist möglich, wenn die Intensität entsprechend reduziert wird. Die Dosisfrage ist zentral: niedrige Intensität über lange Zeit ist anders zu bewerten als hohe Intensität kurz. Deshalb gilt: Diagnostik vorab, Protokollführung während der Behandlung.

Alexander Glogg: Besteht die Gefahr, dass gesunde Zellen oder andere Mikroorganismen geschädigt werden?

Prof. Hockertz: Theoretisch kann jede Frequenz auch auf andere Strukturen wirken. Deshalb arbeiten die Entwickler mit Frequenzbändern, die spezifisch auf die berechnete Signatur des Zielmoleküls abzielen und mit modulierten Mustern, nicht mit einer einzelnen statischen Frequenz. Zudem ist die Wirkung dosisabhängig. Im klinischen Alltag beobachtet man meist Verbesserung der Lebensqualität und selten problematische Effekte, wenn die Anwendung fachkundig gesteuert wird.

Alexander Glogg: Können Tumoren durch diese Methode direkt behandelt werden?

Prof. Hockertz: Es gibt Überlegungen und einzelne Versuchsdaten, dass man über Resonanzmuster an der DNA veränderter Zellen ansetzen kann. In der Praxis verwenden wir die Technologie derzeit begleitend, nicht als Ersatz für konventionelle onkologische Therapien. Kooperationen mit anderen komplementären Maßnahmen, etwa IHT (intermittierende Hypoxie‑Therapie), zeigen vielversprechende Ergebnisse in Einzelfällen. Solche Ansätze benötigen aber sorgfältige wissenschaftliche Prüfung.

Alexander Glogg: Was raten Sie Patienten und Praktikern?

Prof. Hockertz: Informieren Sie sich, lassen Sie eine klare Diagnostik vorangehen und dokumentieren Sie Effekte. Nutzen Sie die Technologie ergänzend und nicht als alleinige Therapie bei schweren Erkrankungen. Suchen Sie Therapeuten mit Erfahrung in Dunkelfeldmikroskopie oder komplementären Diagnostiken. Und seien Sie offen für biophysikalische Ansätze: Physik ist in der Medizin ein häufig vernachlässigtes Feld mit großem Potenzial.

Praxisbeispiele und Hinweise

  • Lebensqualität: Studien berichten über reduzierte Müdigkeit nach 10 Sitzungen.
  • Infektionen: In‑vitro‑Befunde zeigen Hemmung von Pilz‑ und Bakterienwachstum.
  • Immunmodulation: Frequenzen können immunologische Signale nachahmen und so Immunreaktionen unterstützen.
  • Diagnostik: Dunkelfeld, Laborwerte und klinische Symptomatik sollten entscheiden, welches Programm gewählt wird.

FAQ

Ist RifeTech ein wissenschaftlich belegtes Verfahren?

Es existieren publizierte Studien und in‑vitro‑Daten sowie zahlreiche Fallberichte. Umfangreiche randomisierte klinische Studien sind noch begrenzt. Die zugrunde liegende Physik und das Resonanzprinzip sind jedoch wissenschaftlich fundiert.

Ist die Anwendung sicher für jedermann?

Grundsätzlich ist die Anwendung als Klasse‑1‑Medizinprodukt zertifiziert. Dennoch sollte eine Therapie immer diagnostisch begleitet und von geschultem Personal durchgeführt werden, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Wie lange dauert eine Sitzung und wie oft sollte sie stattfinden?

Programme variieren. Kurze Programme (20–30 Minuten) sind üblich. Abhängig von Indikation und Intensität können Sitzungen mehrfach pro Woche stattfinden. Eine individuelle Planung ist wichtig.

Kann das Gerät Spike‑Proteine oder kationische Lipide beeinflussen?

Hersteller und Anwender berichten von Programmen, die auf bestimmte Proteine oder Lipide zielen. Experimentelle und in‑vitro‑Daten sind im Aufbau; kontrollierte klinische Nachweise stehen noch aus.

Für welche Patienten ist das besonders geeignet?

Geeignet ist die Technologie ergänzend bei chronischen Infektionen, Pilzbelastungen, immunologischen Dysbalancen und zur Unterstützung der Lebensqualität. Bei schweren Erkrankungen immer in Absprache mit behandelnden Ärzten.

Wissenschaft trifft Praxis — Brücken bauen

Die Diskussion um Plasmatechnologien ist ein gutes Beispiel für die Brücke Schulmedizin und Ganzheitsmedizin: Physikalische Erkenntnisse ergänzen biologische Sichtweisen. Wichtig ist, dass Diagnostik, Evidenz und klinische Erfahrung zusammengeführt werden, damit Sie als Patient oder Praktiker fundierte Entscheidungen treffen können.

Über QS24, Gesundheitskompass, Academy und Sprechstunden

Die QS24 Mediengruppe AG stellt als Plattform verlässliche Inhalte zur Verfügung und fördert den Dialog zwischen Forschung, Praxis und Öffentlichkeit. Erste Fakten und Angebote im Überblick:

  • Die erste Ausgabe des QS24 Gesundheitskompasses erreichte bereits eine Verteilung von 140.000 Exemplaren.
  • Die zweite Ausgabe des Gesundheitskompasses erscheint im Januar 2026 mit über 1.000.000 Exemplaren Gesamtauflage; rund 580.000 Exemplare werden im D‑A‑CH‑Raum verteilt.
  • QS24 Academy: Einzigartige Kurse mit Expertinnen und Experten. Zertifikate und Weiterbildung unter https://my.qs24.academy
  • Online‑Plattform Gesundheitskompass: https://qs24.run/online
  • Installieren Sie die QS24 APP: https://www.qs24.tv/qs24-app/
  • QS24 Sprechstunden: Interaktive Experten‑Events mit Live‑Fragerunden. Informationen unter: https://qs24.run/sprechstunden
  • Newsletter Anmeldung: Informationen und Einträge unter https://www.qs24.tv/newsletter/

Wichtige Mediendaten der QS24 Mediengruppe

  • Tagesreichweite: Bis zu 600.000 Zuschauer pro Tag über alle Kanäle.
  • Über 400.000 YouTube‑Abonnenten und mehr als 419.900 Stunden monatlich gestreamter Inhalte.
  • Mehr als 6.500 Videos, 120 neue Interviews pro Monat, und ein Expertennetzwerk mit über 700 Ärztinnen und Ärzten.
  • wikiSana: Umfangreiche Streamingdatenbank mit tausenden Sendungen; KI‑gestützte Suche für themenrelevante Inhalte.

Schlusswort

Die RifeTech‑Plasmatechnologie ist faszinierend: sie verbindet klassische Physik mit modernen medizinischen Fragestellungen. Sie bietet mögliche Therapieerweiterungen, benötigt aber weiterhin transparente Forschung und qualifizierte Anwendung. Wenn Sie neugierig sind, sprechen Sie mit erfahrenen Praktikern, lassen Sie Diagnostik durchführen und dokumentieren Sie Wirkungen genau.

Mit tiefem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und in Wertschätzung Ihrer Gesundheit,

Alexander Glogg



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