In einem aufschlussreichen und tiefgründigen Gespräch diskutieren Prof. Dr. Christian Schubert, Experte für Medizinische Psychologie, und Prof. Dr. Stefan Hockertz, Molekularer Immuntoxikologe und Pharmakologe, über zentrale Themen unserer Zeit: Gesundheit, Glück und die widersprüchlichen Paradoxien, die unsere Gesellschaft prägen. Das Interview wurde vom QS24 Wissenschaftsgremium initiiert und bietet wertvolle Einsichten für alle, die sich mit der ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit und gesellschaftlichen Dynamiken auseinandersetzen möchten.
Die QS24 Mediengruppe steht dabei als verlässliche Quelle für ganzheitliche Gesundheitsinformationen, die neben der Schulmedizin auch psychische und soziale Aspekte beleuchten. Im Interview werden unter anderem die Folgen der letzten Jahre, die Rolle der Medien, der Staat und das Verständnis von Gesundheit kritisch hinterfragt.
{"@context":"https://schema.org","@type":"VideoObject","name":"Widersprüche über Widersprüche – Paradoxien der Gesellschaft am Abgrund QS24 Gremium","uploadDate":"2025-07-18T13:22:23.000Z","description":"In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft von tiefgreifenden Widersprüchen und scheinbar unauflösbaren Paradoxien geprägt ist, lohnt es sich, innezuhalten und diese Phänomene genauer zu betrachten. Gemeinsam mit meinen guten Freunden Prof. Dr. Christian Schubert und Prof. Dr. Stefan Hockertz habe ich in einem offenen und tiefgründigen Gespräch die Paradoxien unserer Zeit beleuchtet – von Gesundheit und Glück bis hin zu gesellschaftlichen Strukturen und dem Umgang mit Krisen.","thumbnailUrl":"https://sdn-global-prog-cache.3qsdn.com/111247/files/25/07/18/11753183/555e6793-446b-470e-81e9-7cfc4b3b223a.jpg","keywords":"qs24","duration":"PT47M48S","contentUrl":"https://sdn-global-prog-cache.3qsdn.com/111247/files/25/07/18/11753183/2-GNf2CjBykVpFmLJrg9cX.mp4","transcript":"Bist du eigentlich\nschon ein Wikisahner?\nHerzlich willkommen, liebe\nZuschauerinnen und Zuschauer, hier in\nunserem Format vom Wissenschaftsgremium.\nHeute wieder zwei Mitglieder da aus\ndem Rat, nämlich einerseits der Prof.\nDr. Christian Schubert und der Prof.\nDr. Stefan Hockert sind heute da.\nUnd ich möchte mit den beiden Herren ein\nThema ansprechen, nämlich über Glück\nund Gesundheit reden.\nUnd das nicht nur an der Oberfläche,\nsondern wir gehen richtig in die Tiefe.\nNach dem Intro geht es los.\nBleiben Sie dran.\nJa, willkommen zurück.\nUnd da\nist der Christian Schubert auf der einen\nSeite, Stefan Hockerts auf der anderen Seite.\nWillkommen und danke für die Ehre\nund die Freude, dass ihr mir da eure\nZeit schenkt für ein Thema\nGlück und Gesundheit.\nDu hast\nim Vorgespräch schon gesagt, im Bereich\nGesundheit, ein bisschen sarkastisch, ja,\nwas ist Gesundheit oder müssen wir Gesundheit\nnicht beweisen, dass wir gesund sind?\nDas ist ja auch ein\nbisschen ein Paradoxon.\nJa, das ist in den\nletzten drei Jahren\nja so entstanden durch andersloses\nUntersuchen, dass man tatsächlich\nnachweisen musste, gesund zu sein.\nDas war ja neu.\nGesundheit ist ein Gut,\nwas ich erstmal voraussetze.\nUnd Krankheit muss dann\nnachgewiesen werden.\nDas ist auch völlig vernünftig.\nSo hat ja auch Robert Koch gesagt, dass nicht\ndie Gesunden in eine Quarantäne gesteckt werden,\nsondern die Kranken.\nAber genau das ist\nja umgedreht worden.\nMan hat Gesunde in\nQuarantäne gesteckt,\nman hat Gesunde gepeinigt und man\nmusste beweisen, gesund zu sein.\nDas ist für mich so ein\ngesellschaftlicher Vorgang,\ndass ein Generalverdacht\nauf uns allen liegt.\nWir sind alle böse,\nwir sind alle krank, wir sind alle\nansteckend, wir sind alle gefährlich.\nUnd erst wenn wir beweisen,\ndass wir das nicht sind, also erst wenn wir auch\nbeweisen, dass wir zum Beispiel keine Klimasünder sind,\nweil wir ja CO2 ausatmen, ist ja ganz\ngefährlich, deshalb, nur dann dürfen\nwir am Leben teilnehmen.\nUnd deshalb, dieses\nGesundheit beweisen ist für\nmich auch so etwas\nwie Glück kaufen.\nIn dem Moment, wo ich\nGesundheit beweise, indem ich\nkonform bin, indem ich Tests mache\nund sage, ja, ich gehöre dazu, dann\ndarf ich sozusagen am Leben teilnehmen.\nUnd für viele Menschen ist es\nja tatsächlich Teil des Glücks,\nam Leben teilnehmen zu dürfen.\nOder man kauft sich\nein CO2 -Zertifikat\nund hat das CO2 wieder\nausgeglichen auf der Welt.\nIst ja auch\nso ein Trauerspiel letztendlich.\nIch denke schon, dass wir\ndarüber nachdenken sollten, ob\nwir es uns gefallen lassen,\ndass wir unsere Gesundheit\nnachweisen müssen. Genauso\nwie wir es uns gefallen lassen müssen, das ist\nauch ein Wort mit G, dass wir unsere Grundrechte,\nein Grundrecht, das steht ja schon im Namen,\nist ja nicht ein Recht, was ich mir erst\nerarbeiten muss, sondern was mir\ngrundlegend zur Verfügung steht.\nGenauso wie\ndie Gesundheit.\nIch muss das nicht beweisen, ich muss mir\ndas nicht erarbeiten, sondern ich bekomme\nes einfach.\nIch habe es.\nUnd jeder, der mir das\nwegnehmen will, der muss\ngute Argumente haben.\nDas hat sich ja völlig verschoben.\nWir sind ja in einer\nvöllig anderen Diskussionssituation.\nSpannender Punkt.\nEindeutig.\nKein Thema.\nDas ist eine\nArt von Paradoxie\nwieder mal, oder?\nIch denke mir, ich versuche\ngerade das zusammenzubringen,\ninwieweit, wie man sowas Paradoxes\neigentlich erklären kann.\ndann, was ist da\npassiert, dass etwas\nsich umdreht?\nWir haben ja in vielen, vielen\nBereichen eigentlich in den letzten\ndrei Jahren gesehen, dass\nda was Paradoxes los ist.\nZahlen, die\nwerden verdreht.\nSie werden in\nAbsolutzahlen präsentiert,\naber nicht in Relation\nzu etwas gebracht.\nMenschen werden auf\nAbstand gebracht.\nAber wir wissen, dass\nAbstand hochgefährlich ist.\nAlso in\neiner Krise, in einer\nMikrobenkrise oder in\nirgendeiner anderen Krise,\nwenn Menschen oder Tiere unter\nBedrohung sind, in\nAngst und Schrecken\ngesetzt werden, wenn sie ahnen, da ist\nirgendwas los, irgendwas stimmt nicht,\ngehen sie eigentlich zusammen.\nAlso das heißt, die natürliche\nReaktion ist die Herde.\nDie natürliche Reaktion\nist, wir kommen\nzusammen in ein soziales Gefüge.\nWir wissen auch aus der\nPsychoanalogie, dass dann\ndas Immunsystem gestärkt ist, in\nVerbindung miteinander geraten oder Tiere\nin Verbindung miteinander geraten.\nDas macht die Natur mit ihnen.\nWir gehen zusammen.\nWas machen die?\nDie bringen uns auseinander.\nWie paradox.\nUnd die Schäden,\ndie doch stattgefunden\nhaben, war ja auch paradox.\nWenn wir uns die\nKurven der verschiedenen Länder\nangucken, Österreich, Deutschland,\nFrankreich, Schweden, das völlig\nanders reagiert hat in der Pandemie.\nParadox.\nParadox, die Kurven sind ähnlich, die\nMortalitätskurven dieser verschiedenen Länder.\nAlso eine\nParadoxie kommt plötzlich auf.\nDa möchte ich nochmal drauf eingehen,\ndas ist gar nicht paradox.\nDas Vereinzeln,\nwir müssen einfach nur mal\nunterschiedliche Funktionen sehen.\nDie Regierung ist\nnicht der Hirte.\nSollte es sein.\nDer Hirte, was macht der?\nDer treibt die\nHerde zusammen, damit sie als\nStärke zusammen gegen den\nGegner da ist.\nNein, dieses Vereinzeln zeigt\nuns doch ganz deutlich, dass die\nRegierung nicht unser Freund ist.\nDas ist der Löwe.\nWas macht der Löwe, wenn er eine\nAntilopenherde hat?\nEr treibt sie auseinander, sucht\nsich eine einzelne aus und\nfrisst sie.\nDas ist ja gut.\nAber das passt ja auch wunderbar.\nDas ist ja die Situation, jedem\nMenschen mal klarzumachen,\ndas sind nicht deine Freunde.\nAber schon wieder ist\nes ein Paradoxon.\nDas ist nicht der Hirte.\nJa, aber das ist ja das\nParadoxe schon wieder.\nRichtig.\nIndem\nwir ja eigentlich meinen, dass die\nRegierung und der Staat uns Gutes will. Und\ndie Paradoxie besteht ja schon wieder\ndarin, dass sie es ja gar nicht sind.\nAber das haben wir ja nicht erst in\nden letzten drei Jahren gesehen.\nIch habe immer so ein\nwunderschönes Beispiel.\nNach dem World Trade\nCenter -Geschichte\nkam man ja auf die Idee, und das war ja auch\nschon paradox, Ich habe das ja auch mitgemacht.\nAuch du hast das mitgemacht.\nKeiner von uns hat das hinterfragt. 100\nMilliliter eines Shampoos\nwaren ungefährlich. 120\nMilliliter haben das Flugzeug\nzum Absturz gebracht.\nAbsolut paradox, diese Geschichte\nherzugehen und zu sagen, Shampoo nur\nnoch in 100 Milliliter abgepackt\nin einem durchsichtigen Beutelchen.\n120 Milliliter, raus damit,\nist gefährlich, Terrorist,\nAbsturz.\nDas ist einfach völlig\nabsurd und paradox.\nWir haben es\nallen mitgemacht.\nIch glaube, dass wir alle\nlangsam erzogen wurden in\ndiese Richtung, diese\nParadoxien mitzumachen.\nRichtig.\nSich als normal\nanzuerkennen und zu sagen,\nja, dann ist das so.\nEs wird nicht hinterfragt.\nEs wird nicht mehr hinterfragt.\nEs ist auch nicht\nerlaubt zu hinterfragen.\nDas hat der Kollege\nja im Robert -Koch -Institut gesagt.\nsagt, das war ja der Einzige,\nder mal wirklich ehrlich war.\nAll die ganzen Maßnahmen\nsind nicht zu hinterfragen.\nUnd das ist natürlich bei\nParadoxien muss das gesagt werden, denn\nin dem Moment, wo ich sie hinterfrage,\nlöse ich sie auch.\nExakt so ist es, ja.\nGenau.\nLustige Beispiele,\ndie man da bringt.\nAber es ist\nauch paradox, dass\nnicht hinterfragt wird.\nIch setze noch eins drauf.\nDas ist ja auch eine Paradoxie.\nNormalerweise ist der Mensch ein\ndenkender Mensch.\nEr hat einen Hirn, die einen\nhaben mehr, die anderen\nhaben weniger.\nUnd das hat er bekommen dafür,\ndass er denkt und hinterfragt.\nDas ist ja was sehr Natürliches.\nSonst würden wir wahrscheinlich\nschon alle tot sein,\nwürden wir das nicht tun.\nWie paradox, dass das\nabgeschaltet wird.\nDas\nist richtig, aber wir\nmachen ja ganz häufig mit.\nIn der ganzen Situation\nder letzten drei Jahre,\nwie auch immer wir die nennen mögen,\naber es ist ja eine Gesundheitskrise,\ndie sich dort entwickelt hat und dann\nals gesellschaftspolitische Krise sich\nevolutiv weiterentwickelt hat.\nDa sind wir ja, du wie\nich und unsere Mitstreiter, in die Situation\ngekommen, dass wir plötzlich beweisen müssen,\ndass ein medizinischer\nEingriff schädlich ist.\nStatt dass die Gegenseite\nmal beweisen müsste,\ndass er nicht schädlich ist.\nAlso wir kommen immer wieder in\ndie Fragen -Situation, beweisen\nSie uns doch mal.\nOder lieber Herr Hockert, sagen\nSie doch noch was zum Schädigen.\nOder, oder, oder.\nMeine erste\nAntwort ist meistens, ich bin\nder falsche Ansprechpartner.\nFrag die, die damit Geld verdienen.\nFrag die, die\ndie Verantwortung dafür tragen,\ndie das zugelassen haben.\nDas ist doch eigentlich genau auch\neine Paradoxie, die wir mitmachen.\nUnd ich sage ganz häufig,\ndas war so eine Situation,\ndie ich vor ein paar Wochen\nhatte in einem Vortrag.\nDa saß eine alte Dame vorne,\ndie sah wahnsinnig traurig aus.\nDie hörte zu aufmerksam, aber immer\nganz traurig.\nUnd dann nach dem Vortrag sprach ich sie an\nund sagte, warum schauen Sie so traurig?\nSie sagte, ja, ich bin die Einzige, die da nicht\nmitgemacht hat, die sich hat nicht behandeln lassen. Und\ndie ganze Familie und so weiter.\nIhre Strategie.\nFangen Sie mal an zu fragen.\nWir müssen nicht beweisen,\ndass etwas gefährlich ist.\nIch glaube,\ndass wir nur in der Lage sein\nsollten, Fragen zu stellen.\nWie Kinder.\nWarum ist das sicher?\nWarum ist das sozial? Warum?\nIn dieser Frage warum bringen\nwir die zum Wahnsinn?\nDas war auch früher\nder Job der Medien.\nDie haben warum gefragt.\nDie Medien geben\nim Moment eher eher die Antworten,\nals die, die gefragt werden.\nDa frage ich mich auch schon,\nwer macht denn jetzt die Politik?\nIch meine, wir hatten in der Schweiz\njetzt auch so Fälle, wo Bundesräte\nkommuniziert haben offen mit Medien, bevor\nirgendetwas an die Öffentlichkeit gekommen ist.\nDa fragt man sich schon, hat die Medien\nheute einen Einfluss in die Politik?\nWas ja\neigentlich gemäss Gewaltentrennung\nüberhaupt nicht stattfinden dürfte.\nNaja, die\nvierte Gewalt, das\nThema ist ja durch.\nDas wissen wir mittlerweile.\nUnd ich glaube, auch das\nist ein Prozess, den haben wir nicht\nin den letzten drei Jahren gehabt.\nSondern wenn wir gerade\nuns das in der Medienanschauung anschauen, wer\ndort Funktionen hat, es ist letztens eine schöne\nAufstellung gemacht worden,\nwer wählt eigentlich was.\n90, 80\nbis 90 Prozent aller\nRedakteure wählen Rot -Grün. grün.\nDas ist kein Zufall.\nNormalerweise müsste ich ja\neine Normalverteilung haben.\nAlso ich\nmüsste da 15 Prozent\ngrün, 16 Prozent AfD,\n20 Prozent SPD und\nder Rest CDU, wenn\nich das nach deutschen\nVerhältnissen mache.\nDiese Gleichverteilung müsste\nich ja eigentlich bei den\nRedakteuren Medien auch haben.\nHabe ich aber nicht.\nUnd das ist ja eine\nStruktur, die ist\nentstanden nicht Nicht in den letzten drei Jahren,\ndie sind in den letzten 30 Jahren entstanden.\nSo in Deutschland, so\ndenke ich das mal.\nUnd jetzt verfestigt sich das.\nNur, und das ist das, was\ndu ja auch gesagt hast,\njetzt fällt es uns auf.\nEs ist richtig, auch mir\nist das nicht aufgefallen.\nIch habe\ntatsächlich manchmal noch geglaubt,\nwas in der Zeitung steht.\nUnfassbar.\nAlso ich habe nie geglaubt,\nwas bei Wikipedia steht, weil ich\nimmer gewusst habe, das ist Morse.\nAber ich habe geglaubt,\nschon, wenn ich Spiegel und Fokus parallel\ngelesen habe, habe ich mein Exzempel rausgezogen,\ndann stimmt das.\nUnd jetzt stelle ich fest, das\nstimmt mir definitiv nicht.\nDenn ich werde\nbewusst angelogen.\nUnd das macht es natürlich\nnicht einfacher.\nWoher\nziehe ich aus der Vielfalt der Möglichkeiten\ndes Internets meine Informationen?\nAufpassen, ich muss\nda ein Veto einlegen.\nIch bin mir nicht sicher, ob\nbewusst angelogen stimmt.\nEs ist Ideologie. Und\nwenn es Ideologie ist, ist es natürlich\nirrational, es ist emotional, es sind\ntiefe Indoktrinationen im Spiel.\nEine\nPseudorealität hat sich aufgebaut.\nIch spreche gerne in letzter Zeit\nvon dem Begriff Pseudorealität.\nAndrzej Lobaszewski, ein\npolnischer Philosoph,\nhat diesen Begriff geschaffen,\nPseudorealität, eigentlich\nfür Kranke, die in einer\nRealität sind, wo sie sich\nihr Sein konstruieren\nnach ihrer Notwendigkeit.\nund\ndiese Journalisten sind\nin einer Ideologie,\nsind ideologisiert und\nbefinden sich in einer\ngemeinsamen Pseudorealität, die aufrechterhalten\nwird und die dann auch entsprechend\ngefüttert wird.\nAlso wie zum Beispiel\nbei einer Mikrobenkrise\nwerden dann anstelle\nvon 10 Millionen Euro\nan die Medien ausgeschüttet,\nwie jedes Jahr, wenn es um\nirgendwelche Propagandamaßnahmen\nder herrschenden Regierung geht,\ndann kriegen schon viele Inserate,\nwerden dann ausgeteilt, das kostet dann\nbestimmt wenig.\nIn diesem Fall waren es in Österreich\n100 Millionen, die vor der\nMikroben - oder am Beginn der\nMikrobenkrise ausgeschüttet wurden, damit\nauch das geschrieben wird,\nwas der Herrschende gerne\nhört jetzt und lesen möchte, damit die\nBevölkerung entsprechend indoktriniert wird in\neine ganz bestimmte Richtung, damit da\nauch ja nichts kritisch hinterfragt wird.\nAlso das heißt, die Pseudorealität\nhält sich wunderbar aufrecht.\nIch weiß es\nja aus der Wissenschaft, wenn du da anfängst,\nirgendwelche Methoden zu kritisieren oder es\nanders zu machen, dann kommst\ndu in die Papers nicht rein. Dann\nist es schön, dass\ndu das machst, aber\nwenn du uns kritisierst,\ndann wirst du\ndiskreditiert und diffamiert.\nUnd ich weiß nicht mehr, die\nWissenschaft ist eine wunderbare\nPseudorealität in sich mit ihren\nerkenntnistheoretischen Irrtümern\nund das ist ein ergotherapeutischer\nRaum, sage ich manchmal,\nwo viel Geld reingesteckt\nwird, damit viele in ihrem\npseudorealistischen Ergotherapie\narbeiten können und\ndas System auch\ndamit aufrechterhalten.\nAlso es hält sich\nin sich aufrecht.\nEs\nwerden Kongresse organisiert,\nwo Pseudorealitäten gepredigt\nwerden Und Ergebnisse produziert\nwerden und publiziert werden,\ndie letzten Endes ein\nSystem aufrechterhalten.\nDas nennt man Wissenschaftsideologie.\nUnd das haben wir dann\nin der Medizin mit\nbestimmten Techniken, die dann auch nicht\nhinterfragt werden und auch medizinischen\nMaßnahmen und Diagnostiken, denen\nnicht mehr hinterfragt wird.\nEs wird nichts mehr hinterfragt,\nweil es in einer\nPseudorealität ist.\nUnd das ist, finde ich, deswegen,\nlange Rede, kurzer Sinn,\ndiese Journalisten\nmachen das nicht bösartig bewusst.\nSo wie ein Schulmediziner nicht\nbösartig Menschen schädigt\nmit seinen Medikamenten.\nWir wissen ja mittlerweile, dass\ndie dritthäufigste Ursache der\nTode in Deutschland oder in\nunseren Gefilden, Schweiz,\nÖsterreich, ich will nicht anders sein, die\ndritthäufigste Todesursache ist die Medizin.\nsind die\nBehandlungen in der Medizin.\nDas muss man sich mal auf der Zunge\nzergehen, weil es ist wie Paradox.\nAuch da wieder ein Paradoxie.\nIch würde den Begriff\nPseudorealität gerne durch\nein anderes Wort ersetzen.\nDas ist dann zwar nicht so wissenschaftlich,\nwie du das sagst, aber ich\nhabe natürlich einen\nwunderbaren Ansatzpunkt.\nIch nenne das ganze Kartenhaus.\nUnd das\nKartenhaus hat ja eine\nbesondere Eigenschaft.\nWer mal so versucht hat, aus\nSpielkarten so ein Haus herzustellen,\ndas ist ja ziemlich wackelig.\nSo, das ist vielleicht\nder erste Punkt.\nWenn ich oben eine Karte rausnehme,\nwir sagen immer, der\nFisch stinkt vom Kopf.\nWenn ich oben eine Karte\nrausnehme, stört das das\nKartenhaus wenig.\nAlso wenn ich das schaffe,\ndann ist das möglich.\nWenn ich unten eine\nKarte rausnehme,\nbricht bricht das Ganze zusammen.\nDas ist wieder eine Paradoxie.\nInteressanterweise stinkt\nhier der Fisch nicht vom Kopf.\nWenn ich unten die Karte\nrausziehe, bricht das\nganze Haus zusammen.\nAlso vielleicht sollten wir uns weniger\ndarauf versteifen, irgendwelche\n360 -Grad -Politiker in eine\nneue Richtung zu wenden.\nDas schaffen wir\nsowieso nicht, sondern\nviel, viel weiter unten.\nSo, und jetzt sind wir an einem\neinen unglaublich wichtigen Punkt.\nWir sind an der\nMaschinenideologie angelangt,\nin der wir uns befähigen.\nOh, jetzt verstehe\nich es.\nJetzt weiß ich, wo du hingehst.\nUnd das ist die basale Seite,\nvon der du gerade sprichst.\nDas ist völlig recht.\nDa oben irgendwas auszutauschen,\nwird nie und nimmer zum Ziel führen.\nZum Ziel führt eine\nKulturrevolution.\nZum Ziel führt eine\nfundamentale Veränderung.\neigentlich führt zum Ziel\neine zweite Aufklärung.\nEine neue Aufklärung.\nEine Aufklärung, wo wir nicht ins rein\nRationale gehen, wo wir sagen, mit\nunserer Ratio können wir alles schaffen,\nsondern wir müssen eigentlich uns endlich mal\ngewahr werden, dass das Irrationale weit mächtiger\nist, wenn es um Forschung geht, um Technologien,\num das, was wir jetzt gerade sehen,\num KI, um all diese Aspekte.\nDer Mensch ist ist gar nicht\nfähig, weil er gar nicht so\nkultiviert ist, dass er mit diesen\nTechnologien überhaupt umgehen kann.\nAlso\ndas wäre eine zweite Aufklärung, sich zu\nfragen, vielleicht sollten wir es umdrehen\nund wir sollten gar nicht mehr Technologien schaffen,\nsondern wir sollten vielleicht zunächst mal an\nuns als Menschen arbeiten.\nWer sind wir eigentlich?\nWas treibt uns eigentlich voran?\nWas wollen wir eigentlich wirklich?\nBrauchen wir diese ganzen\nTechnologien, die so toll sind?\nIch finde es ja faszinierend,\nwas die KI kann.\nAber müssen wir nicht zunächst mal\neigentlich an uns arbeiten und uns die Frage stellen,\nwas für ein Menschenbild haben wir eigentlich? Ist\ndas Menschenbild überhaupt\ngeschaffen dafür, mit\ndiesen Technologien, die wir\nda produzieren, umzugehen?\nOder ist es nicht so,\ndass wir in Richtung einer Vernichtung\nder Menschheit steuern, weil wir\nmit dem falschen Menschenbild, einem\nMaschinenmenschenbild, Menschenbild, dass wir eigentlich\nMaschinen sind, dass wir\ngar keine Menschen sind.\nWir bestehen nur aus\nKörper, wie uns die\nSchulmedizin weismachen\nmöchte seit Jahrhunderten.\nAber wir sind eben mehr, wir sind\nganzheitlich und wenn wir uns wirklich\nganzheitlich verstehen, mit allen unseren\nIrrationalitäten in ein Ding gepackt,\ndann würde ich sagen, müssen\nwir beginnen, uns\nneu zu definieren.\nZweite Aufklärung.\nWer sind wir wirklich\nund Und was treibt\nuns wirklich voran? Und\nsollten wir nicht mal stoppen mit\ndiesen Technologieentwicklungen und\nsollten uns einfach mal in ein\nMoratorium begeben, in eine krisenhafte\nAuseinandersetzung mit uns\nselber und uns sozusagen neu zu\nsehen in einer ganzheitlichen,\nerweiterten Form.\nUnd dann können wir gerne\nwieder Technologie machen.\nUnd dann wird die auch wunderbar\nsein und ganz wichtig sein.\nAber sie wird uns wahrscheinlich\ndann nicht drohen zu vernichten.\nTranshumanismus.\nmuss. Also\nmanchmal denke ich, ich lese ja gerne die\nBücher, jetzt oute ich mich mal, von Däniken,\nwohnt ja auch noch bei mir in\nder Nachbarschaft am Thuner See.\nLebt er überhaupt noch?\nJa.\nImmerhin.\nMein Papa hat\nden sogar gelesen.\nAlso der ist über die\nZeit erhaben, also sicher\nweit über 90 und veröffentlicht ja auch\nin einem deutschen Verlag, den ich sehr\nschätze und ist dort also auch zu\nHause Kulturen, weitentwickelte\nKulturen da gewesen sein sollen, ob das\nnun Inkas waren oder wer auch immer, die\ndann aus einem Grund auch immer\nsich zurückgenommen haben, die\nverschwunden sind, Technologien,\ndie wieder verschwunden sind.\nIch glaube auch, dass\nwir möglicherweise\nan einen Punkt angelangt sind,\nweil wir im Bereich der\nmedizinischen Evolution\nso weit hinterher sind.\nWir sind ja in Steinzeitängsten.\nWir sind ja in Steinzeitsituationen\ngedanklich Und müssen mit KI,\nmit Computern fertig werden, die selber\nlernen, die sich selber replizieren,\nauf die wir gar keinen\nEinfluss mehr haben.\nDas ist ja für viele Menschen gar\nnicht mehr fassbar, für\nmich ja fast auch nicht.\nUnd das ist\nnatürlich noch ein Stück weit\nabhängig von der Bildung.\nDas heißt\nmöglicherweise schon, dass es immer wieder\nKulturen gegeben hat, die weit entwickelt waren,\ndie sich aber wieder selber\nzurückgenommen haben.\nUnd da fällt mir immer das schöne\nSprichwort von Albert Einstein an, den ich sehr schätze,\nwir haben ja auch schon mal darüber gesprochen,\nwo er sagt, mit welchen Waffen der\nDritte Weltkrieg geführt wird.\nDas weiß ich nicht.\nEs konnte ich auch nicht ahnen,\nweil wir haben ihn jetzt. Also\nich bin fest davon überzeugt, dass wir uns\nin einem Krieg befinden, in einem Weltkrieg.\nDann sagt er aber, der vierte Weltkrieg,\nder wird ja geführt mit Steinen,\nSchleudern und Äxten.\nUnd das ist genau der\nRückstrich, den er beschreibt.\nDas ist das, was du vorhast.\nUnd er hat ja so wunderbar\nrecht gehabt, dass\ndieser dritte Weltkrieg eben nicht\nmechanisch mehr geführt wird. Also\ndie Bomben, die fallen.\nDamals wusste man, wie viel\nungefähr sterben, wenn eine\nBombe fällt.\nHeute wird nicht linear gearbeitet. Mit\nimmateriellen Waffen, mit\nBiowaffen, mit KI wird gearbeitet.\nDas alles passiert da\ndraußen, mit Information.\nDas alles passiert da draußen.\nEs wird manipuliert.\nEs wird die Psychologie der\nBevölkerung manipuliert.\nEs werden Menschen bewusst\nmit hoher Wahrscheinlichkeit in\nMassenpsychosen getrieben, damit sie\ndiesen Propagandamitteln,\ndie gesetzt werden,\nnachschreien und das alles für\nrichtig halten, was da passiert.\nAlso das heißt,\nes wird mit immateriellen,\nnicht linearen,\nkomplexen Aspekten gearbeitet und\nnicht mehr mit\nBomben und Granaten.\nDeswegen frage ich mich auch\nimmer ehrlich hier, ist das\nein Theaterspiel eigentlich,\nUkraine und Russland?\nWeil das ist ja ein\nkonventioneller Krieg, das ist ja ein\nmechanistischer Krieg, der da gerade stattfindet.\nDa wird ja um die Häuser noch\ngepirscht und wird mit Panzern\nalles platt gemacht.\nIrgendwie stinkt mir das zum Himmel, wenn\nich das so sehe, dann denke ich mir, was\nsind denn das für Bilder,\ndie da produziert werden?\nBraucht es vielleicht die\nBilder, um eine Propaganda\ndamit zu machen?\nWeil die anderen sind ja nicht\nin Bilder zu bringen, die\nneuen Kriegsformen, wie ich\nsie gerade gesagt habe.\nEs ist ja\nso eine neue Kriegsform.\n700 vor Christus hat Sun Tzu\ndas ja alles schon beschrieben.\nEin chinesischer\nKriegsphilosoph, der ja\nletztendlich gesagt hat, wenn ich ein Land\nübernehmen möchte, dann tue ich das nicht mit\nFeuer und Schwert.\nDas ist viel zu aufwendig.\nIch zerstöre.\nIch brauche Generationen,\ndamit das wieder aufgebaut wird.\nWas muss ich machen?\nIch gehe in die Angst.\nIch schaue mir dieses\nVolk ganz genau an,\nverängstige es so.\nUnd dann gibt es so\neinen Satz, das ist ein\nkleines dünnes Büchlein,\nkann man mal lesen.\nUnd dann schreibt er da in\neinem Satz in der Übersetzung,\nich warte darauf, dass das Volk dann, was\nich übernehmen möchte, sich selbst von innen\nheraus erodiert.\nHerzlichen Glückwunsch.\nDas ist genau das,\nwas wir gerade sehen. Und\nich bezeichne das immer so als, das\nist dann Spaltung oder auch Apoptose.\nAlso ich nenne das immer gern\naus dem biologischen Bereich,\nwenn ich eine Zelle habe und ich\nmöchte gerne, dass die da nicht ist. Also\ngerade Tumorzellen, dann treibe ich\ndie am liebsten in die Apoptose.\nUnd genau das ist das,\nwas glaube ich diese moderne\nKriegsführung ausmacht.\nWas wir da\nin der Ukraine sehen, ist sicherlich\nalles andere als moderne Kriegsführung.\nist für mich wiederum das\nSchüren von Angst, das\nSchüren vor Angst\nvor einem Atomkrieg.\nHat man ja lange nicht\ndrüber nachgedacht.\nUnd der Kalte Krieg\nsoll wieder aufleben.\nUnd die Opfer sind\nimmer Zivilbevölkerung.\nDas lässt man locker\nmal über die Klinge springen.\nUnd das, denke ich, ist etwas,\nwas wiederum sozusagen\nin dieses Es ist\nein Zwischenspiel.\nIch glaube, es ist das\nZwischenspiel zwischen Mikrobe\nund Klima.\nDa muss dann noch was\ndazwischen kommen.\nUnd da gebe ich ja Daniele\nganzer Recht.\nMan kann auch mal\neine Krise auslassen.\nIch lasse eigentlich\njede Krise aus, wenn ich\nehrlich bin.\nWeil ich mich da völlig\nrausgezogen habe.\nDas kann ich auch den\nZuhörern nur empfehlen.\nLass einfach die Krisen aus.\nGeht nicht.\nIch gehe nicht zu groß.\nAlso da muss ich als\nTherapeut reingrätschen.\nDas ist zu groß, das\nist zu komplex, das ist zu\nmächtig, diese Einflussfaktoren.\nDas ist schon sehr perfide.\nAlso\nwenn Daniele Ganser das sagt, dann\nsagt er es ja auch humoristisch.\nUnd wir\nmüssen uns dessen im Klaren\nsein, wir können es nicht.\nWir können uns dem nicht entziehen.\nWir\nsind in dieser Glocke sozusagen\ngefangen und müssen uns mit\ndiesen Themen auseinandersetzen, können\ndas bewusster machen, mit so gut wie\nmöglich diversifizierter Information, wie\ndu es vorhin auch gesagt hast, Aufklärung\nreduziert Angst.\nAlso klären wir uns doch auf.\nWir sind in einer\nwunderbaren Situation,\ndass wir beide\nMedien lesen können.\nWir können GlockTV\nangucken und können\ngleichzeitig die Süddeutsche\nZeitung lesen oder noch viel\nschlimmer den Tagesspiegel.\nDas ist so für mich die\nToilettenliteratur,\ndie ich mir reinziehe.\nIch habe mein Abo von der Tiroler\nTageszeitung nicht gekündigt, weil\nich möchte Informationen über diese\nWelt weiterhin haben, so\nwie die indoktriniert und\nfalsche Informationen verbreiten\nund gelenkte Informationen.\nUnd ich schaue\nmir das an.\nNatürlich gucke ich mir das an.\nAber ich weiß nicht, ob das nicht\nauch etwas macht mit dir, wenn\nwir uns weiterhin jeden Tag\nberiesen lassen mit Nachrichten\nund diesen, sagen wir mal, diese Informationen,\nwo wir vielleicht im Kopf schon\nbewerten können, sagen, ah, da ist es jetzt\nwieder sehr einseitig, tut es da nicht etwas\nmit uns?\nDas tut was mit uns.\nAlso die Frage ist, inwieweit wir\nPsychohygiene betreiben\nsollen, um sozusagen\nhier uns zu schützen.\nDas ist eine gute\nFrage, die du stellst.\nDer Preis ist auf jeden Fall\nmal die Desinformation.\nUnd ich möchte schon\nwissen, was auf der\nanderen Seite passiert.\ndie ja ebenfalls kritisch zu betrachten\nsind, wo ich dem Stefan Haukeins\ntotal recht gebe, wir müssen vorsichtig\nsein, auch bei uns, in dieser\nIdeologie und in diesem dogmatischen,\ndass wir da nicht, deswegen sage ich,\ndiversifizierte Information,\nich denke, das ist gesund.\nIch glaube schon,\ndass es gesund ist.\nWir müssen nur autonom bleiben,\nso wie ein Psychotherapeut.\nDer darf nicht zu\nempathisch werden, weil wenn er dann zu\nempathisch wird, dann wird er reingesaugt\nin die Thematik des Anderen und kann eigentlich\ngar nicht mehr agieren, kann gar nicht mehr kühl,\nrational, klar auch nochmal Schritte\nin der Therapie setzen, sondern er ist\neingewoben in das\nDrama des Patienten.\nDas darf nicht passieren, da\ngebe ich recht.\nIch hänge noch ein bisschen an dem\nKartenhaus, das schöne Beispiel.\nUnd ich\nnehme das Kartenhaus weg und\nmache einen Eisberg daraus.\naus.\nLetztendlich sehen wir nur immer\ndie Spitze und meinen immer, die Spitze\nist alles, dabei ist das grosse Ganze\nnicht sichtbar.\nUnd wenn ich vom grossen Ganzen\nrede, möchte ich vielleicht\nauch mal ein bisschen unser Bewusstsein,\nunsere Seele mit einbringen,\ndie wir jetzt einfach nicht\nmateriell darstellen können.\nUnd ist nicht vielmehr\nder Schlüssel, uns auf das Wahre,\nauf das Bewusstsein, auf die Essenz\ndes Menschen zu konzentrieren.\nAuf das Unbewusste.\nDu redest gerade vom Unbewussten.\nDem Eisberg da unten.\nDas, was wir sehen,\nist das Bewusste.\nDas ist das, was wir bewusst\nhier machen.\nDie materielle Welt\nvielleicht auch nur.\nDie gibt es\nja nur durch die große Masse\ndes Nichtsichtbaren, oder?\nDas ist der Fehler, die\nSeele so zu suggerieren\nbei der Definition,\nals ob es nur sage, dann meine ich\ndamit eigentlich zu 90 % unbewusst.\nDer Eisberg unten.\nDer Eisberg unten, das\nist das Psychische.\nUnd das Wenige,\nwas man da sieht, das Bewusste, das\nErleben, das Verhalten, das ist\nein kleiner Teil, das ist\ninteressant, überhaupt kein Thema.\nUnd jetzt hat der Stefan gesagt,\ngenau dieser obere Teil stinkt am\nHimmel, also es stinkt am Kopf,\nweil wir viel zu so wenig\nuns auf die wahre Bedeutung\ndes Lebens konzentrieren müsste.\nIch möchte einfach dein Wort auf\ndiese Ebene setzen.\nDas Kartenhaus ist eine\nherrliche Analogie zur Pseudorealität,\nwobei es dann doch nochmal was anderes ist.\nEs ist nochmal eine neue Konstruktion, die\nauch hochinteressant ist, das Kartenhaus.\nJetzt spiele ich da vielleicht\nnoch einen Punkt rein.\nWenn wir so bombardiert werden\nmit Informationen über die\nSpitze des Eisbergs, über\ndie ganzen Ängste.\nDann sind wir irgendwann\nhier oben so gesättigt,\ndass wir uns eigentlich mit dem\ngrossen Eisberg unter Wasser gar\nnie beschäftigen könnten.\nNaja, es ist auch noch so lang.\nUnd dann ist die\nManipulationsgefahr riesengroß, dass mit\nuns eigentlich gespielt werden kann, wie\nmit einer Marionette, wenn wir uns ja auch nur\nauf diesen oberen Teil fokussieren und das,\nwas uns ausmacht,\nüberhaupt im Fokus kommt.\nIch bleibe mal beim Eisberg.\nIch ziehe mich dann gern\nunter die Wasserlinie zurück.\nWeil das, was da oben passiert,\nall das, was da mit den 10 %, wo sie\nuns angreifen, wo sie entwürdigen,\nwo sie Kinder entwürdigen,\nwo all das geschieht, wo\nwir davorstehen, Paradoxien,\ndie kann ich doch mit meinen\n90 % unter Wasser\nhervorragend stecken.\nNein, nur wenn du davon ausgehst,\ndass noch was ist, aber wenn du davon\nausgehst, dass nur der Eisberg,\nden du siehst, real ist.\nSchulmedizin, nur\nKörper, das ist alles.\nWenn du davon ausgehst\n Das Objektive.\nDas Objektive ist alles.\nUnd von\ndem keine Ahnung hast, weil du hier in der\nBirne so gesättigt bist, bist mit voller\nÄngsten und keine Zeit, dich\nmit dir selbst zu beschäftigen.\nNa gut,\nich denke, das haben wir\nja schon mal besprochen.\nDas steht auch im\nÜbrigen in der Bibel.\nIch muss immer\nwieder die Bibel zitieren.\nDa steht so viel drin.\nDa steht drin, dass 30\n% per se verloren sind.\nIn der\nOffenbarung ist das erwähnt.\nDas sind wir schon\nwieder bei den 30 %.\nweitere 30 % hinweggerafft werden.\nAlso es gibt 30 Prozent, die völlig\nverloren sind, 30 Prozent, die dahin\ngerafft werden und das restliche\nDrittel, das zählt dann nur in Drittel,\ndas restliche Drittel, das wird nochmal\ngeprüft, das wird nochmal geschaut,\nob es Silber ist oder Gold ist.\nDa wird nochmal genau\nhingeschaut und\ndas Wenige, was dann übrig bleibt, das ist\ndann für die neue Normalität verantwortlich.\nSo übertrage ich diese Information.\nAber das passt ja super\nzu Matthias Desmet.\nJa,\nund da hat der eine vom\nanderen abgeschrieben.\nAlso ich kann gut mal Desmet,\nkönnte ich mir vorstellen.\nUnd das ist tatsächlich\nauch schon so vorgegeben. Und\nda gibt es eben auch\nSituationen, auch\nwenn wir uns immer hinstellen und aufklären und die\nHoffnung haben, jeden Menschen retten zu können,\ndavon muss man sich einfach\nschlichtweg auch verabschieden.\nDarf man sich auch,\nauch aus christlicher Sicht, darf man sich davon\nverabschieden, dass man nicht jeden retten kann,\nsondern dass man einige\nMenschen retten kann.\nUnd da\ngibt es dieses schöne Gleichnis\nmit den Schafen, dass\nwir hinter dem einen hinterherrennen müssen, was sie verirrt\nhat, und dabei auch mal die Herde alleine lassen dürfen.\nAlso das sind für mich alles so\nPunkte, die mir Mut machen, dass wir\ndie Menschen, um eigentlich jetzt bei dem\nEisberg zu bleiben, die eben erkennen,\nwo sie geerdet sind.\nGut, der Eisberg ist jetzt\nnicht die Erde, aber es ist\nim Prinzip wieder auch dieses, wo\nman geerbt ist, wo man herkommt.\nUnd dass man\ndarüber mal nachdenkt, dass das viel\nmehr bringt, als sich oben den Kopf\nschwindelig paradoxieren zu lassen.\nDu hast gerade die Herde\ngebracht mit dem Schafen,\nda hast du auch schon mal so\nein schönes Beispiel gemacht.\nWas interessiert\nmich die Schafe, die\nnur den allen Erschen\nhinterherläuft?\nmich interessiert,\ndas schafft das Davonspringen.\nRichtig.\nWeil das denkt\nselbstständig und das\nhat mir gefallen.\nAber jetzt möchte ich gerne noch die\nVerbindung zum Glück bringen, denn ich\ndenke auch hier, wenn wir wieder den\nEisberg anschauen, dass das Glück\nrein in der Betrachtung des\nMaterialismus, in dem, was\noben uns immer gezeigt und gespiegelt\nwird, voller Angst, kaum sein kann.\nSondern das wahre Glück\nist irgendwo hier unten.\nunten.\nUnd du hast\nmir zum Beispiel gesagt, wenn du runterfährst,\nda siehst du unten noch irgendwo einen Burger\nKing oder sowas und bist\nvoller Glück, wenn du da mal\nreingehst und sagst, ich leiste\nmir jetzt diesen Burger, egal\nwie fettig und tropfend und\nmiefend er ist, du bist\nvoller Glückshormone, wenn\ndu da reinbeißt, oder?\nDas lässt dich jetzt nicht im Material ich\nweiß nicht, wie viel Geld du jetzt von\nBurger King bekommst für diese Werbung,\naber es ist so, dass das Beispiel,\ndas ich gebracht habe, war, dass ich es\nsatt habe, im wahrsten Sinne des Wortes,\nimmer über das Was zu reden.\nAlso immer über die\nmateriellen Bestandteile von\nNahrung und Ernährung.\nAuch hier Maschinenideologie.\nWir schauen\nimmer nur auf die Stoffe.\nWir schauen immer immer nur auf,\nwas ist in der Nahrung drinnen.\nMag gut sein auch.\nIch will das gar nicht jetzt\nsozusagen völlig in Abrede stellen.\nAber was ich viel spannender und\nwichtiger finde, ist es wie.\nAus welchem\nGrund nehme ich gewisse\nNahrungsbestandteile zu mir?\nInwieweit gefährlich\nwird die Geschichte\ndoch dann, wenn ich jeden\nTag in den Burger King gehe?\nUnd wenn ich jeden Tag mir einen\nHamburger reinziehe?\nUnd da alleine am Tisch.\nEin bisschen mummelt,\nhabe ich das Gefühl,\nan seinem Burger.\nAlso er kriegt heute zur\nMittag Gemüse mit Gemüse.\nGenau, ich werde dann so satt sein von diesem\nGemüse, dass ich dann nicht mehr in den\nBurger klinge.\nAber nur nochmal zurückzukommen.\nIch glaube, das Wie in vielen\nBereichen unserer Existenz\nist das Wie gefragt.\nDas wäre die zweite Aufklärung.\nDie Frage nach dem wie, nicht\ndieses ewige Materialistische.\nWas ist\nda drin?\nOh Gott, das kann ich nicht\nessen, weil das da drinnen ist.\nAuch die\nNahrungsmittelallergien sind\nein Riesenhype.\nWenn wir wissen, als du,\nals Immunologe, besser wie\nich, dass wir bei Stress eine\nTh1 -Th2 -Verschiebung haben, das heißt, die\nzelluläre Immunaktivität geht in den Keller,\ndie humorale Die\nImmunaktivität geht nach oben.\nDas ist ein TA1,\nTA2 -Schiff, der da stattfindet\nunter chronischem Stress.\nDas heißt, wir\nbrauchen das Immunsystem\nfür eine Allergie.\nOhne Immunsystem gibt\nes keine Allergie.\nUnd ohne Verschiebung\ndes Immunsystems gibt es\nauch keine Allergie.\nDas heißt, die chronisch Gestressten\nsind natürlich besonders diejenigen,\ndie dann ihre\nNahrungsmittelallergien bekommen.\nAlso warum müssen wir ansetzen?\ndass du dann\nallergisch reagierst auf\nNahrungsmittelallergene.\nAber es wird eben\nmaterialistisch immer nur auf diesen Stoff\ngeguckt, dass wir den dann wegmachen,\nanstelle an das ganze Große, was\neinen dazu überhaupt in eine\nSituation bringt, dass er eine\nNahrungsmittelallergie schafft.\nAlso noch einmal,\ndas Wie ist für mich so wichtig.\nUnd wenn ich nach einem gelungenen\nInterviewtag hier in den Burger\nKing hingehe, weil ich hungrig bin,\nweil mir der Salat, den ich von Alexander\nGlock bekommen habe, einfach schlicht zu\nwenig war und ich hungrig ihn\nverlassen werde, dann werde ich\nmit Freude in meinem Wopper\nreißen und mir denken,\nMenschenskinder, was das für\nein schöner Tag war heute.\nUnd damit kann mir\nso ein Wopper sogar Glücksgefühle\nschaffen und wie wir ja wissen,\nentsprechende immunologische Konsequenzen\nschaffen, die nicht unbedingt nur schlecht sind,\naber wenn ich das natürlich jeden Tag machen\nmuss, weil ich unglücklich bin und weil\nin diesem Wopper nämlich durchaus\nauch Stoffe drinnen sind, die\netwas bewegen in mir in Richtung dass es\nmir vielleicht ein bisschen besser geht,\ndamit ich dann erst recht wieder zu meinem\nSuchtmittel Wopper greife, dann wird die\nganze Sache richtig ungesund.\nÜberhaupt kein Thema.\nUnd dann sind da ganz,\nganz viele Aspekte drin,\ndie ich absolut von mir weise und\nwo ich niemandem raten würde, zu\noft in diese\nWopperwelten zu gehen.\nAber einmal,\nbitte einmal, lasst mich meinen Burger essen,\nwenn ich ihn wirklich möchte, wenn ich\nLust habe und Spaß habe und\nGlücksgefühle dabei habe.\nDu musst dir niemanden diesen Spaß\nkaputt machen.\nBitte.\nVerstehe ich.\nDas Wie des Essens\nist schon ein gutes\nIch habe gerade eine FX -Meyer -Kur\ngemacht und habe da auch gesehen, dass\nes unfassbar glücklich machen\nkann, nichts zu essen oder\nso ein wenig.\nUnd das dreiviertel Stunde.\nUnglaublich.\nAlso es war wirklich eine\nschöne Zeremonie.\nUnd ich glaube auch früher, wo\nman vielleicht noch ein kurzes\nGebet vor dem Essen gemacht hat,\nzeremoniell, Ritual, dass das noch viel\nmehr Wirkung hatte, dass\nwir uns heute noch glauben. Die\nBedeutungsgebung von etwas ist es.\nDarum geht es.\nEs geht um Bedeutung und Beziehung.\nEs geht um Werte und Sinn.\nIch glaube, das ist das,\nwas wir, da müssen wir hin.\nDas Essen und das Wie -Essen, das\ngefällt mir recht gut, weil\ndas wieder etwas ist, was in\nder Vergangenheit, gerade auch in den letzten drei\nJahren vermieden wurde, beziehungsweise also was ja\nauch verboten wurde, gemeinsames\nEssen, ja, nicht eben allein\nim Kämmerlein, im Social\nDistancing zu essen, sondern\ngemeinsam zu essen, war ja eines der Erste,\nwas verboten wurde, ganz interessanterweise. Beziehungen.\nBeziehungen.\nBeziehungen, die ich\nauch verboten habe.\nUnd was ich auch ganz wichtig\nimmer fand, zu singen, also Kunst\ngemeinsam zu machen, ist ja auch dieses\nErlebnis von Gemeinsamkeit, was ja sozusagen,\nwo ja aus zwei und zwei nicht vier,\nsondern fünf und sechs wird.\nUnd das ist ja\ngenau das Gleiche, wenn wir etwas, ein hervorragendes\nEssen haben und das essen wir gemeinsam, dann\nkönnen wir uns dazu austauschen, dann macht das\nviel mehr Spaß und wir haben eben mehr Glück.\nUnd der Größte, das ist\ndas, was weggenommen wird.\nJa, absolut.\nUnd der\nGrößte Booster, sorry Stefan, aber es passt\nso dazu, zu, der größte Booster für unser\ngesundes Immunsystem, dass wir mit\ndiesen Mikroben umgehen können,\nist genau das, was du\njetzt gerade gesagt hast.\nEs ist das beste, stärkste,\nbedeutungsvollste Medikament, das du machen kannst,\nin dem du dich zusammensetzt mit den Menschen,\ndie du lieb hast, mit denen du\nzelebrierst, Rituale machst, in\ndenen du gemeinsam bist\nund Soziales lebst.\nUnd das wurde uns genommen.\nJa, und\ndeshalb sage ich immer, Leute,\ndenkt da mal dran, der Löwe\ntreibt dich auseinander, der\nvereinführt dich, um dich aufzufressen.\nUnd der Hirte, der hält dich schön\neng beieinander, damit du immer\nschön die Stärke, die\nGemeinde, die Stärke\nfühlst und dich verteidigst.\nDie Herdenimmunität.\nUnd jetzt wisst ihr, wer\nist der Hirte und\nwer ist der Löwe.\nGenau.\nFrüher hatten wir doch\ndie Religionen, die uns\nnoch als Hirte\nzusammengeführt hat, oder?\nVielleicht haben sie uns ja\nauch gefressen zum Teil.\nSelbst das wurde uns ja verboten.\nAlso, dass wir in die Kirche\ngehen, ging auch nicht.\nSie haben sich aber auch\nverbieten lassen.\nWas hat deine Mama gesagt,\ndem Priester in der Kirche?\n2G, sei\ngottloses Gesindel.\nDamit kannst du sie zweifellos\nrecht auch in der Situation.\nNun,\nwas heisst Glück?\nGrundsätzlich meine ich möchte da\nnochmals kurz eingrätschen für\ndie nächsten Minuten, denn wir sind ein\nLeben lang auf der Suche nach dem Glück\nund wieder der Eisberger,\neigentlich haben wir ihn ja schon,\ndas Glück wenn wir uns dafür\nentscheiden, aber wir suchen es im\nAussen im Aussen und je\nälter wir werden, desto\nmehr schälen wir doch auch immer wieder fest,\nist doch auch ein Paradoxon Wir müssen\nmit dem Älterwerden lernen, dass die\nMaterie nicht alles ist, sondern\ndas Glück eigentlich untenhalb\ndes Eisbergs ist, auf dem wir\neigentlich Füßen aufgebaut sind.\nAlso ich interessiere mich\nsehr für Systemtheorie, habe das sehr\nauch in meine Forschung integriert, die\nTheorie der komplexen Systeme.\nUnd die Theorie der\nkomplexen Systeme\ngeht davon aus, dass die Bestandteile,\nsagen wir jetzt mal durchaus\nmateriellen Bestandteile, also die\nElemente innerhalb eines Systems\nmiteinander in dynamischer\nVerbindung stehen.\nUnd zwar in einer Funktionalität.\nAlso nicht nur einfach miteinander herumtun,\nsondern gerichtet auf Außensituationen.\nDas heißt, so funktioniert was.\nUnd in dem Moment, wo es\nbesonders gefordert wird, dieses\nSystem, wo diese Elemente miteinander\nmassiv interagieren und\nin Funktionsbereitschaft\nund Aktivität versetzt werden,\nkommt etwas Neues, eine neue\nQualität zutage.\nUnd diese neue, das\nnennt man Emergenz,\nalso das Entstehen von einer neuen\nQualität aus dem Miteinander,\neinem starken Miteinander und Forcieren\nvon Elementen und von Systemen.\nUnd Glück,\nwie Liebe, wie Groove,\nwie Kunst, wie andere\nAspekte, die wir\nnormalerweise gar\nnicht fassen können.\nIch vergleiche das immer,\ndas Glück, mit etwas, als ob\nich in so einen Fliegenschwarm greife\nund eine Fliege erwischen will.\nDas werde ich nie schaffen.\nNie.\nDas sind emergente\nPhänomene, dieses,\nwas da gerade komplex\nüber mir schwebt.\nDa kann ich nicht reingreifen\nund es nehmen linear.\nIch kann kein Glück\nproduzieren und bilden.\nGlück ist eine emergente,\neine neue Qualität, die ergibt sich\naus dem, wahrscheinlich, was du gerade\ngesagt hast, aus diesem inneren Finden, aus\ndieser Sinn, Werte, Bedeutungsstiftung,\naus Beziehung, aus\nMiteinander, Beziehung leben.\nDa könnte dann sowas kurzfristig\nmal aufscheinen und blitzen.\nDa fühlt man sich plötzlich glücklich,\naber nur ganz wenig, nur ganz kurz.\nEs ist ein emergentes Phänomen,\ndas in der Interaktion\nvon Menschen zum Beispiel\nentsteht, so wie Liebe.\nJa, das ist\nkein Produkt.\nAuf keinen Fall, das\nkannst du nicht machen.\nNein, nein, das\ndefinitiv nicht.\nDie Suche nach dem Glück.\nGenau, und es ist\nein flüchtiges Gas, hat\nirgendjemand da gesungen.\nDas ist es, genau.\nUnd\ndas ist tatsächlich so, es\nist ein hochflüchtiges Gas,\nwas ich wirklich nur eine Sekunde oder einen\nBruchteil einer Sekunde empfinden kann.\nUnd das interessanterweise\nin den eigentlich\nvom Außenbetrachter\nbetrachtet schlimmsten und\nunglücklichsten Situationen.\nAlso wenn man es vom Außen\nbetrachtet, sagt man, oh Gott,\nwelch ein Unglück.\nUnd trotzdem gibt es Menschen,\ndie in diesem Moment, für einen\nkurzen Moment auch wieder Glück empfinden\nkönnen, Weil sie gerettet wurden, weil sie\nselber zu sich gefunden haben,\nweil sie, wie man das ja im Alter\nmehr hat, das denke ich schon,\nmehr auf sich selber schaut. Als\nKind tue ich das nicht.\nAls Kind schaue ich auf die Erwachsenen,\nschaue ich auf meine Umwelt,\nversuche zu lernen.\nUnd das Kinderglück\nist zwar auch ganz von\ninnen heraus, so sehe ich es mal, aber\nletztendlich dann doch gesteuert.\nUnd das ist ja das Gefährliche,\nwas wir gerade erleben, dass sie ja ständig mit\nKrisen, mit Ängsten und allem zugeschüttet werden,\ndass sie eben nicht mehr in der Lage\nsind, ihr eigenes Glück zu erkennen.\nUnd wenn wir jetzt\nälter werden, gehen\nwir wieder zurück, ihr werdet\nwieder wie die Kinder.\nAlso wir schauen wieder\nmehr in uns hinein und empfinden\nmehr wieder das innere\nGlück und nicht das materielle und nicht\ndas Haus, mein Haus, mein Auto, mein Boot,\ndas ist kein Glück.\nGlück, das ist ja eine Belastung,\nhabe ich auch gemerkt.\nUnd das ist,\ndenke ich, wieder der Rückschritt,\nwenn man älter wird, dass man wieder\ndieses kindliche Glück\nempfinden mag, aber ohne\nvon außen brutalst, wenn man\njedenfalls selber denkt, brutalst\nmit Ängsten und mit Sorgen\nzugeschüttet zu werden.\nUnd das ist jetzt, glaube ich, das\nist auch eine gewisse Form von Gnade.\nDa bin ich auch dankbar,\nmuss ich wirklich sagen.\nIch bin auch dankbar\ndafür, dass ich\nnicht zu den 30\nProzent gehöre, die in\nihrer Pseudorealität leben und\nin ihrem Kartenhaus wohnen und\nletztendlich sich zuschütten lassen und\nsagen, ja, wird schon alles stimmen. Und\nwas ich nicht verstehe, weil es so absurd ist, sage ich,\nnaja, wird ja doch stimmen, die wissen ja, was sie tun.\nUnd wenn sie Absurdität\nüberhaupt erkennen.\nWenn denn überhaupt die\nAbsurdität erkannt wird.\nUnd dafür bin ich schon\ndankbar, das ist eine Gnade.\nIch sage das immer,\nals ich noch in Deutschland\nlebte, saß ich auf\neinem Marktplatz und ich habe mich immer\ngefragt, wenn ich dann die Menschen mit\ndiesen Verkleidungen im Gesicht\nsah, und dann saß neben mir eine\nältere Dame und wir beide trugen\nnicht diese Verkleidung und\nich fragte die Dame, warum\nmerken die da nichts?\nDas hat mich\nimmer unglaublich angetrieben.\nUnd dann hat die mir einen\nSatz gesagt, der mich immer\nwieder auch jetzt antreibt.\nDie sagt, frag nicht,\nwarum die nichts merken.\nFrag,\nwarum du etwas merkst.\nWarum wird die es klar?\nDenk einfach über dich\nselber nach.\nDas ist es.\nUnd das ist die\nParallelgesellschaft.\nDas ist es.\nDas ist das, was ich immer\nsage, wir müssen arbeiten.\nDie anderen sollen ihr Ding machen.\nLassen wir sie.\nUnd wir müssen das\nüber uns nachdenken.\nDas passt total gut.\nAls wir\ngerade in Teneriffa waren und\ngesehen haben, dass am Strand\nganz alleine Spaziergänger sind\nmit Maske, alleine am Meer\nspazieren gehen, habe ich mir, Klar, es\nmacht was mit mir, aber ich habe auch\ngesehen und mich gefragt, wie\nviel Angst hat diese Person,\ndass sie das macht.\nDas hat mir so leid getan.\nBist du dir sicher, dass du\nbei FX Meyer auch wirklich warst?\nOder warst du keine\npsychiatrische Klinik?\nIch war schon bei FX Meyer, bei\ndiesen Strandspaziergängen.\nUnd da ist uns\ndas wirklich öfters begegnet.\nUnd ich fand das\neinfach nur, was hat\ndiese Seele erlebt?\nund kann einem auch\nleid tun natürlich.\nDas hat\nmir sehr leid getan.\nJa, ich habe noch ein anderes Beispiel,\ndas finde ich viel schlimmer.\nIch\nbin ja hier in der Schweiz viel unterwegs\nund dann sehe ich einen, stehe ich auf einem\nRastplatz und da kommt\nein deutsches Auto.\nDas typische.\nVater fährt,\nMutter sitzt daneben, zwei\nKinder auf dem Rucksack.\nJetzt steigen die aus.\nraus.\nDas erste,\nwas die Kinder machen, als sie aussteigen,\nist, sich eine Maske aufzusetzen.\nDie Erwachsenen nicht.\nDie Kinder.\nUnd da sage ich dir, das ist\ntatsächlich eine Krönung.\nDas ist\ndie Krönung.\nWenn man das dann sieht, dann kann man nur\nhergehen und sagen, ihr tut mir wirklich\nso leid.\nUnd die Kinder können nichts dafür.\nNoch einmal.\nWeshalb ich hier sitze,\nweshalb ich mich überhaupt im Außenraum\ngeäußert habe, hängt mit Kindern zusammen.\nDamit, was\nihnen in einer Krise angetan worden\nist und immer noch angetan wird. Denn\ndas sehe ich ja.\nIch sehe es an einem\nsolchen Beispiel.\nUnd da lache ich nicht mehr.\nAlso wenn ich so\nrein am Spazierengehen sehe, da lache ich nur\nnoch drüber und sage, mein Gott, wie lustig.\nNee, das ist nicht\nmehr zum Lachen.\nAber das ist dann wirklich\nwirklich nicht mehr zu machen.\nDas ist\nsichtbare Traumatisierung.\nRichtig.\nDas ist wie\nZigarettenqualm im Auto und die\nKinder sitzen hinten in ihrem Kosi.\nIch bin ja nur froh, haben\nwir das Fasende -Format\nKolloquium Spirit ins Leben\ngerufen, wo wir spirituelle,\nweise Menschen zusammenbringen,\ndie über Weisheiten und über den\nEisberg darunter sprechen, weil\nich einfach glaube, wir müssen\nviel mehr Menschen hier ins\nVertrauen wieder zurückbringen. Ins\nVertrauen ins Leben, ins Vertrauen\nin sich selbst, in diese\ngrosse Masse hier\nunten, weg vom reinen\nmaterialistischen Denken.\nUnd ich glaube, hier unten in\nder Psycho -Neuroimmunologie,\nhier steckt die ganze\nGesundheit drin.\nDas ist\nmeiner Meinung nach die\nKönigsdisziplin der Gesundheit. Und\ndarüber sollten wir uns viel,\nviel mehr unterhalten.\nDanke ganz herzlich euch\nzwei Wein für diese Sendung\nund ich habe mich schon auch\nglücklich gemacht in dieser Sendung, weil\nich einfach solchen weisen Menschen,\nwie ihr zwei seid, so unfassbar\ngerne zuhöre und ganz bestimmt\nauch unsere Zuschauerinnen und Zuschauer,\ndie einfach nur sagen, wow, hier geht es\neinfach menschlich zu und her, wir können\nDialog führen, ohne einander anzuschreien,\nwir philosophieren, wir gehen\ntiefsinnige Themen rein und\neinfach einfach total\nmenschlich respektvoll.\nUnd das ist einfach\nein großes Glück.\nDanke, dass ihr mich\nbereichert habt.\nUnd danke dir, dass du die\nBedingungen dafür schaffst.\nSehr gerne, sehr gerne.\nUnd Ihnen, liebe Zuschauerinnen\nund Zuschauer, ich hoffe, es hat\nIhnen genauso gefallen wie mir\nund ich wünsche Ihnen alles Gute.\nBis ein anderes Mal.\nAuf\nWiedersehen miteinander.","hasPart":[{"@type":"Clip","name":"Begrüßung und Einführung ins Thema Glück und Gesundheit","startOffset":0,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Gesundheit als Grundrecht und gesellschaftliche Paradoxien","startOffset":66,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Paradoxe Entwicklungen in Gesellschaft und Politik","startOffset":205,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Medien, Ideologie und Pseudorealität","startOffset":486,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Maschinenideologie, Aufklärung und das Menschenbild","startOffset":963,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Informationsflut, Psychohygiene und Bewusstsein","startOffset":1443,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Glück, Materialismus und das innere Erleben","startOffset":1860,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Komplexe Systeme, Emergenz und die Natur des Glücks","startOffset":2342,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Persönliche Erfahrungen, Generationen und kindliches Glück","startOffset":2583,"endOffset":2868},{"@type":"Clip","name":"Abschluss, Dank und Ausblick auf ganzheitliche Gesundheit","startOffset":2801,"endOffset":2868}]}Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Gesundheit heute? – Ein Paradoxon in der Gesellschaft
- Staat, Medien und Wissenschaft – Wer ist Freund, wer ist Löwe?
- Die zweite Aufklärung: Menschlichkeit und Technologie im Gleichgewicht
- Glück und Gesundheit – Mehr als nur Materie
- Der Eisberg des Bewusstseins: Sichtbares und Unsichtbares
- Glück – ein flüchtiges, emergentes Phänomen
- Schlusswort und Empfehlungen für die Gesundheitsvorsorge
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet Gesundheit heute? – Ein Paradoxon in der Gesellschaft
Wie hat sich das Verständnis von Gesundheit in den letzten Jahren verändert?
Prof. Schubert erklärt, dass Gesundheit früher als ein grundlegendes Gut betrachtet wurde, das man einfach hatte, solange keine Krankheit nachgewiesen wurde. In den letzten drei Jahren jedoch entstand ein Umkehrprozess, bei dem Menschen gezwungen waren, ihre Gesundheit aktiv nachzuweisen, etwa durch Tests oder Zertifikate. Dies sei ein gesellschaftlicher Vorgang, der mit einem Generalverdacht einhergehe: „Wir sind alle böse, wir sind alle krank, wir sind alle ansteckend, wir sind alle gefährlich.“
Er vergleicht diesen Zwang, Gesundheit zu beweisen, mit dem „Glück kaufen“ – nur wer konform ist und sich den gesellschaftlichen Vorgaben unterwirft, darf am Leben teilnehmen. Auch die Forderung, keine „Klimasünder“ zu sein, da wir CO₂ ausatmen, illustriert diesen gesellschaftlichen Druck.
Ist es gerechtfertigt, dass Gesundheit heute nachgewiesen werden muss?
Prof. Schubert sieht darin eine Verschiebung fundamentaler Rechte: Gesundheit und Grundrechte sind nicht etwas, das man sich erarbeiten oder beweisen muss, sondern stehen jedem Menschen von Natur aus zu. Wer diese Rechte in Frage stellt oder einschränkt, müsse gute und nachvollziehbare Argumente liefern. Das habe sich in den letzten Jahren jedoch komplett umgekehrt.
Wie erklärt sich diese paradoxe Umkehrung?
Prof. Hockertz ergänzt, dass viele Paradoxien in den letzten Jahren sichtbar wurden. Beispielsweise wurden Zahlen verdreht oder aus dem Kontext gerissen, Menschen sollten Abstand halten, obwohl Nähe und soziale Bindungen das Immunsystem stärken. Die natürliche Reaktion von Menschen und Tieren in Krisen sei, zusammenzukommen, doch die Maßnahmen führten zur Isolation und Spaltung – ein „Löwe“, der die Herde auseinander treibt, statt ein „Hirte“, der sie zusammenführt.
Staat, Medien und Wissenschaft – Wer ist Freund, wer ist Löwe?
Welche Rolle spielen Staat und Medien in dieser paradoxen Situation?
Prof. Hockertz beschreibt die Regierung als den Löwen, der die Herde auseinandersprengt, um einzelne leichter angreifen zu können. Die Erwartung, dass der Staat als Hirte die Gemeinschaft schützt und stärkt, werde nicht erfüllt. Stattdessen werde die Bevölkerung gespalten und kontrolliert.
Prof. Schubert ergänzt, dass auch die Medien zunehmend ideologisch geprägt sind. Er verweist auf eine Studie, wonach 80 bis 90 Prozent aller Journalisten politisch eher links-grün orientiert sind, was eine fehlende politische Vielfalt und damit eine verzerrte Berichterstattung zur Folge hat.
Diese ideologische Einseitigkeit führe zu einer „Pseudorealität“, in der kritische Fragen nicht mehr erlaubt sind und die Bevölkerung manipuliert wird. Er erläutert, dass es nicht um bewusste Lügen gehe, sondern um tief verwurzelte Indoktrinationen, die in Wissenschaft, Medien und Politik verankert sind.
Wie beeinflusst diese Pseudorealität die Wissenschaft?
Prof. Schubert beschreibt die Wissenschaft als einen „ergotherapeutischen Raum“, in dem viele Forschende in einer eigenen Pseudorealität arbeiten. Kritik wird oft diskreditiert und diffamiert, was eine echte wissenschaftliche Debatte erschwert. Er nennt als Beispiel, dass die Medizin inzwischen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland ist, was oft nicht thematisiert werde.
Was kann gegen diese festgefahrenen Strukturen getan werden?
Prof. Hockertz schlägt vor, sich weniger auf politische Führungen zu konzentrieren, da diese schwer zu verändern seien. Stattdessen müsse man „unten ansetzen“, bei den grundlegenden gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen. Er verwendet die Metapher eines Kartenhauses: Wird unten eine Karte entfernt, bricht das ganze Haus zusammen.
Die zweite Aufklärung: Menschlichkeit und Technologie im Gleichgewicht
Was verstehen Sie unter der "zweiten Aufklärung"?
Prof. Schubert fordert eine neue Aufklärung, die nicht nur auf Rationalität setzt, sondern auch das Irrationale, Emotionale und Spirituelle des Menschen anerkennt. Er warnt davor, dass der Mensch mit der zunehmenden technologischen Entwicklung, insbesondere Künstlicher Intelligenz, überfordert ist, da das Menschenbild zu sehr auf den Körper als Maschine reduziert wird.
Eine solche Aufklärung würde den Menschen ganzheitlich betrachten, seine Psyche, seine Werte und seine Irrationalitäten einschließen. Erst wenn wir uns selbst besser verstehen, könnten wir Technologie sinnvoll und sicher nutzen, ohne uns selbst zu gefährden.
Gibt es historische Beispiele für Rückschritte durch fehlende innere Entwicklung?
Prof. Hockertz verweist auf alte Kulturen, die hoch entwickelt waren, sich aber aus verschiedenen Gründen zurückgezogen und ihre Technologien verloren haben. Er zitiert Albert Einstein, der sagte, der vierte Weltkrieg werde mit Steinen und Äxten geführt – ein Hinweis auf einen möglichen zivilisatorischen Rückschritt.
Im heutigen Kontext sieht er, dass wir in einer Art „Weltkrieg“ mit immateriellen Mitteln wie Biowaffen, psychologischer Manipulation und KI stecken, die komplexer und gefährlicher sind als konventionelle Kriegsführung.
Wie verändert sich die Kriegsführung im Informationszeitalter?
Die moderne Kriegsführung ziele nicht mehr auf direkte Zerstörung durch Waffen, sondern auf die Erzeugung von Angst, Spaltung und innerem Zerfall von Gesellschaften. Der „Löwe“ treibe die Herde auseinander, um sie leichter zu erlegen – eine Strategie, die auf psychologischer Manipulation beruht und sich über Jahre und Generationen erstreckt.
Glück und Gesundheit – Mehr als nur Materie
Wie hängen Glück und Gesundheit zusammen?
Prof. Schubert betont die Bedeutung des „Wie“ im Leben, nicht nur das „Was“. Am Beispiel der Ernährung erklärt er, dass nicht nur die Inhaltsstoffe zählen, sondern auch die Art und Weise, wie wir essen, und der Kontext, in dem wir Nahrung zu uns nehmen. Ein Burger King-Besuch kann Glückshormone freisetzen, wenn er bewusst und mit Freude erlebt wird – nicht als Ersatz oder Sucht.
Er weist darauf hin, dass Stress eine Schlüsselrolle bei Krankheiten wie Allergien spielt, da er das Immunsystem verschiebt und anfälliger macht. Die materialistische Sichtweise, die nur auf Stoffe schaut, greift zu kurz. Stattdessen müsse man das ganze Leben und die Psyche in den Blick nehmen.
Welche Rolle spielen soziale Bindungen für Gesundheit und Glück?
Prof. Hockertz ergänzt, dass gemeinsames Essen, Singen und soziale Rituale in den letzten Jahren stark eingeschränkt wurden – gerade in Zeiten, in denen sie am wichtigsten wären. Diese sozialen Kontakte sind jedoch der größte Booster für das Immunsystem und das Wohlbefinden.
Das Fehlen solcher gemeinschaftlichen Erlebnisse wurde als eine der größten Schäden der letzten Jahre genannt. Die Entfremdung und Isolation, die durch Maßnahmen wie Social Distancing verursacht wurden, stehen im Widerspruch zur natürlichen menschlichen Bedürfnisstruktur.
Der Eisberg des Bewusstseins: Sichtbares und Unsichtbares
Wie lässt sich das psychische Erleben mit dem Bild des Eisbergs erklären?
Prof. Schubert nutzt das Bild des Eisbergs, bei dem nur ein kleiner Teil sichtbar ist – das bewusste Erleben und Verhalten. Der weitaus größere Teil unter Wasser entspricht dem Unbewussten, das neunzig Prozent der Psyche ausmacht. Dieses Unbewusste prägt unser Leben wesentlich, bleibt aber oft unbeachtet.
Prof. Hockertz ergänzt, dass die Fokussierung auf die sichtbare Spitze – etwa materielle Werte oder Ängste – dazu führt, dass wir uns von unserem tieferen Selbst entfernen und manipulierbar werden. Die Manipulationsgefahr sei enorm, wenn wir nur den sichtbaren Teil des Eisbergs wahrnähmen.
Gibt es eine spirituelle oder philosophische Perspektive auf diese Themen?
Prof. Hockertz zitiert die Bibel mit dem Hinweis, dass etwa dreißig Prozent der Menschen in einer „Pseudorealität“ leben und verloren sind, weitere dreißig Prozent sich selbst zerstören. Nur ein Drittel bleibt übrig, das verantwortungsvoll die Zukunft gestaltet. Dieses Gleichnis soll Mut machen, sich auf jene zu konzentrieren, die bewusst und geerdet leben.
Die beiden Wissenschaftler betonen, dass es nicht möglich ist, jeden Menschen zu retten, sondern dass man sich auf jene konzentrieren sollte, die bereit sind, selbstständig zu denken und zu handeln.
Glück – ein flüchtiges, emergentes Phänomen
Wie lässt sich Glück aus wissenschaftlicher Sicht beschreiben?
Prof. Schubert beschreibt Glück als ein emergentes Phänomen, das aus dem Zusammenspiel vieler Elemente entsteht und sich nicht gezielt „produzieren“ lässt. Er vergleicht es mit dem Versuch, in einen Fliegenschwarm zu greifen und eine Fliege zu fangen – ein unmögliches Unterfangen. Glück entsteht spontan und ist nur kurz erfahrbar.
Prof. Hockertz ergänzt, dass Glück auch in den scheinbar schlimmsten Situationen aufblitzen kann, etwa wenn Menschen gerettet werden oder zu sich selbst finden. Mit zunehmendem Alter nähert man sich wieder einem kindlichen Glücksempfinden, das weniger von äußeren Umständen abhängt.
Wie wirkt sich die gegenwärtige gesellschaftliche Situation auf das Glücksempfinden aus?
Die beiden Experten sehen in der heutigen Zeit eine Herausforderung: Ständige Angst- und Krisenbotschaften überfluten die Menschen, sodass sie kaum noch Zugang zu ihrem inneren Glück finden können. Besonders betroffen sind Kinder, die durch Ängste und Einschränkungen traumatisiert werden.
Prof. Hockertz berichtet von einem traurigen Beispiel, bei dem Kinder unmittelbar nach dem Aussteigen aus dem Auto eine Maske aufsetzen, während die Erwachsenen dies nicht tun. Solche sichtbaren Traumatisierungen zeigen die tiefgreifenden psychischen Folgen der letzten Jahre.
Schlusswort und Empfehlungen für die Gesundheitsvorsorge
Dieses Gespräch zeigt eindrücklich, wie eng Glück, Gesundheit und gesellschaftliche Strukturen miteinander verbunden sind. Die Wissenschaftler appellieren an jeden Einzelnen, sich seines inneren Wesens bewusst zu werden, kritisch zu hinterfragen und sich nicht in gesellschaftliche Pseudorealitäten und Paradoxien verstricken zu lassen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was versteht man unter der Paradoxie, Gesundheit beweisen zu müssen?
Paradox ist, dass Gesundheit eigentlich ein Grundrecht und ein vorausgesetztes Gut ist, das man nicht aktiv nachweisen müsste. Doch in den letzten Jahren wurde es gesellschaftlich zur Pflicht, seine Gesundheit durch Tests oder Zertifikate zu belegen, was eine Umkehrung des traditionellen Verständnisses darstellt.
Wie beeinflusst soziale Isolation die Gesundheit?
Soziale Isolation schwächt das Immunsystem, da Menschen in Verbindung zueinander ihr Immunsystem stärken. Isolation und Distanzierung erhöhen Stress und führen zu einer Verschiebung der Immunantwort, was Krankheiten und Allergien begünstigen kann.
Warum sind Medien und Wissenschaft heute oft ideologisch geprägt?
Medien und Wissenschaft sind teilweise durch politische und wirtschaftliche Interessen geprägt. Dies führt zu einer eingeschränkten Vielfalt an Meinungen und einer Verstärkung bestimmter Narrativen, was kritisches Hinterfragen erschwert und in einer sogenannten Pseudorealität mündet.
Was bedeutet „zweite Aufklärung“ im Kontext dieses Interviews?
Die zweite Aufklärung ist ein Aufruf, den Menschen nicht nur rational zu betrachten, sondern auch seine emotionalen, irrationalen und spirituellen Dimensionen anzuerkennen. Sie fordert eine ganzheitliche Sichtweise, die den Umgang mit neuen Technologien und gesellschaftlichen Herausforderungen menschlicher macht.
Wie kann man sein inneres Glück fördern?
Glück entsteht aus Beziehungen, Sinnstiftung, Werten und dem bewussten Erleben des Moments. Es lässt sich nicht erzwingen, sondern manifestiert sich als flüchtiges, emergentes Phänomen vor allem in sozialer Verbundenheit und innerer Ausrichtung.
Welche Empfehlungen geben die Experten für den Umgang mit aktuellen Krisen?
Die Experten raten, sich bewusst zu informieren, kritisch zu hinterfragen und sich nicht von Angst und Manipulation leiten zu lassen. Psychohygiene, soziale Bindungen und ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit sind entscheidend, um gestärkt durch Krisen zu gehen.
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