Veröffentlicht 25/02/2026 in Naturmedizin von Alexander Glogg

Die Top-3 der Krankheiten bei Hunden und Katzen – Interview mit Dr. Jutta Ziegler


Die Top-3 der Krankheiten bei Hunden und Katzen – Interview mit Dr. Jutta Ziegler

Dieses Interview fasst die Kernfragen der Haustiermedizin zusammen: Krebs, Epilepsie und Übergewicht. Es verbindet schulmedizinische Diagnostik mit ganzheitlichen, naturmedizinischen Ansätzen und richtet sich an verantwortungsbewusste Halterinnen und Halter, die vorbeugen und ihrem Tier ein lebenswertes Leben ermöglichen wollen. QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden stehen dabei als Ressourcen für vertiefende Informationen zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Warum Prävention und Ganzheitlichkeit so wichtig sind

Dr. Jutta Ziegler beobachtet seit Jahrzehnten, dass immer mehr Hunde und Katzen an schweren Erkrankungen leiden. Ursachen sieht sie nicht allein in Alter oder Genetik, sondern in kumulativen Belastungen: falsche Ernährung, Umweltgifte, Überimpfung und chronischer Stress. Ihre Position verbindet eine klare Diagnoseorientierung mit dem Wunsch, Ursachen zu behandeln statt nur Symptome zu verwalten.

Zwei Personen im Interview sitzen an einem runden Tisch im Studio, Blick auf beide Gesprächspartner und Tischdekoration

Interview (Fragen und Antworten)

Thomas Eglinski: Dr. Ziegler, welche Erkrankungen sehen Sie derzeit am häufigsten bei Hunden und Katzen?

Dr. Jutta Ziegler: Ganz vorne stehen Verdauungsprobleme und Erkrankungen des Bewegungsapparats. Zusätzlich nehmen Krebserkrankungen stark zu. Früher dominierte etwa Brustkrebs bei Hündinnen, heute sehen wir deutlich mehr Knochenkrebs, Tumoren der Mundhöhle bei Katzen und sogar Nasenhöhlenbefall. Auffällig ist, dass zunehmend jüngere Tiere betroffen sind.

Weite Aufnahme des Interviews: Dr. Jutta Ziegler und Moderator am Tisch, Totale

Thomas Eglinski: Woran glauben Sie liegt dieser Anstieg bei Krebsfällen?

Dr. Jutta Ziegler: Es ist multifaktoriell. Ein geschwächtes Immunsystem durch Medikamente, Umweltbelastungen und auch Impfreaktionen spielen eine Rolle. Bei Katzen sind nachgewiesene Fibrosarkome an der Impfstelle ein Beispiel für einen klaren Auslöser. Darüber hinaus vermute ich, dass die allgemeine chemische Belastung und elektromagnetische Faktoren bei manchen Fällen mitwirken können. Entscheidend ist: Wir müssen die Ursachen angehen, nicht nur Symptome.

Vollansicht des Interview-Tisches mit Dr. Jutta Ziegler links und dem Moderator rechts, beide im Gespräch; Studiohintergrund und Tischdeko sichtbar.

Thomas Eglinski: Welche präventiven Maßnahmen empfehlen Sie gegen Krebs?

Dr. Jutta Ziegler: Grundsätzlich ist eine artgerechte, natürliche Ernährung die Basis. Bewegung an der frischen Luft, stressreduzierte Haltung und die Vermeidung unnötiger chemischer Belastungen gehören dazu. Achten Sie auf Futter mit niedrigem Stärkeanteil, reduzieren Sie Dauerstress im Haushalt und beobachten Sie Veränderungen im Verhalten oder Appetit Ihres Tieres frühzeitig.

Thomas Eglinski: Wie behandeln Sie Krebserkrankungen – schulmedizinisch oder ganzheitlich?

Dr. Jutta Ziegler: Die Entscheidung ist individuell. Bei jungen Tieren und gut operablen Tumoren ist chirurgische Entfernung sinnvoll. Bei älteren Tieren plädiere ich oft für naturmedizinische Begleitung, um Lebensqualität zu erhalten und Tumorwachstum zu bremsen. Wir arbeiten mit einer Kombination aus Mikronährstoff-Substitution, Omega-3-Fettsäuren, Pflanzenwirkstoffen wie Artemisia, Amygdalin (Vitamin B17), DCA und in speziellen Fällen Chlordioxid oder DMSO. Ziel ist, die Progression zu verlangsamen und das Tier schmerzfrei und lebensfroh zu erhalten.

Dr. Jutta Ziegler frontal im Interview, spricht über schulmedizinische und naturmedizinische Behandlung

Thomas Eglinski: Kann man Krebs beim Tier wirklich heilen?

Dr. Jutta Ziegler: Vollständige Heilung ist selten und hängt von Tumorart, Stadium und individuellen Faktoren ab. Dennoch kann durch Ursachenorientierung, Ernährungsumstellung und gezielte Therapie oft eine deutliche Verlängerung der Lebenszeit bei guter Lebensqualität erreicht werden. Wichtig ist die Zusammenarbeit von Halter, Tierarzt und — wenn gewünscht — naturheilkundlichen Experten.

Thomas Eglinski: Ein anderes großes Thema ist Epilepsie. Nehmen diese Fälle auch zu?

Dr. Jutta Ziegler: Ja, deutlich. In meiner Praxis sehe ich mehr Epilepsien als je zuvor. Ein wichtiger Auslöser sind neurotoxische antiparasitäre Wirkstoffe, etwa Spot-on-Präparate oder einige Wurmtabletten. Diese Stoffe wirken als Nervengifte. Wenn die Darm-Hirn-Schranke nicht intakt ist, können sie ins Gehirn gelangen und Anfälle auslösen.

Halbnahe, scharfe Aufnahme von Dr. Jutta Ziegler beim Sprechen; guter Kontrast und klare Bildkomposition mit Moderator im Vordergrund.

Thomas Eglinski: Wie gehen Sie therapeutisch bei Epilepsie vor?

Dr. Jutta Ziegler: Ich arbeite stufenweise: zuerst Entgiftung mit Zeolit und Huminsäuren, dann Unterstützung durch Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und bei geeigneten Fällen CBD in wasserlöslicher Form. Bei Bedarf verwende ich flüssiges Zeolit für tiefere Zellwirkung. Nur wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, nutze ich Antiepileptika wie Kaliumbromatium in niedriger Dosierung, um Nebenwirkungen zu minimieren.

Thomas Eglinski: Übergewicht ist ein weiteres großes Problem. Wie erklären Sie dessen Ursachen?

Dr. Jutta Ziegler: Hauptursachen sind falsche Kalorien und Bewegungsmangel. Viele Trockenfutter enthalten stärkehaltige Zutaten wie Mais, Reis oder Kartoffeln. Diese einfachen Kohlenhydrate werden schnell als Zucker verstoffwechselt und führen zur Einlagerung von Fett. Häufig ist zudem die Fütterdisziplin im Haushalt mangelhaft — mehrere Fütternde, Snacks durch Kinder oder Oma verhindern Gewichtsreduktion.

Studiointerview: Moderator gestikuliert während der Diskussion über Übergewicht bei Haustieren.

Thomas Eglinski: Und wie lässt sich Übergewicht sinnvoll behandeln?

Dr. Jutta Ziegler: Die Maßnahmen sind einfach, aber Konsequenz ist erforderlich: kontrollierte Nahrungsreduktion, bessere Futterqualität mit weniger Stärke, mehr Bewegung und klare Regeln, wer füttert. Gewichtsverlust braucht Zeit; bei einem 40-Kilo-Hund kann ein Kilogramm mehrere Monate dauern. Ohne familiäre Disziplin ist Erfolg selten.

Praktische Tipps für Tierhalterinnen und Tierhalter

  • Beobachten: Veränderungen bei Appetit, Energie, Fell oder Verhalten frühzeitig erkennen.
  • Ernährung: Auf stärkearme, naturbelassene Fütterung achten; Trockenfutter kritisch hinterfragen.
  • Stress reduzieren: Ein entspanntes Umfeld und artgerechte Haltung stärken die Immunabwehr.
  • Entgiftung: Bei Verdacht auf Schadstoffbelastung systematisch entgiften (Zeolit, Huminsäuren, Mikronährstoffe).
  • Zweitmeinung: Bei schweren Diagnosen professionelle Zweitmeinung einholen und natürliche Optionen prüfen.

FAQ

Wie erkenne ich frühzeitig ein mögliches Tumorgeschehen bei meinem Tier?

Achten Sie auf Veränderungen im Fressverhalten, anhaltende Müdigkeit, Knoten unter der Haut, Maulgeruch oder ungewöhnliche Atemprobleme. Frühe Auffälligkeiten rechtzeitig abklären lassen, um Behandlungsmöglichkeiten zu maximieren.

Können Impfungen bei Katzen Krebs verursachen?

Es gibt dokumentierte Fälle von fibrosarkomatösen Tumoren an Impfstellen bei Katzen. Die Impfpraxis wurde angepasst, indem Impfungen an anderen Körperstellen gesetzt werden, damit im Extremfall chirurgische Maßnahmen möglich bleiben. Impfstrategie individuell mit dem Tierarzt besprechen.

Sind alternative Therapien bei Krebs wirklich wirksam?

Viele naturmedizinische Ansätze können Tumorprogression verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Die Wirksamkeit hängt von Tumorart und Stadium ab. Kombination aus Ursachenbehandlung, Mikronährstoffversorgung und, wenn nötig, schulmedizinischer Therapie ist oft sinnvoll.

Wie stelle ich fest, ob ein epileptischer Anfall durch ein Parasitenmittel ausgelöst wurde?

Wenn ein Anfall kurz nach Verabreichung eines Spot-on- oder Wurmpräparats auftritt, ist ein Zusammenhang möglich. Wichtig ist, dies dem behandelnden Tierarzt zu melden und die Medikation zu dokumentieren. Entgiftungsmaßnahmen und gezielte Diagnostik helfen, die Ursache zu klären.

Ressourcen und weiterführende Angebote von QS24

Vertiefen Sie Ihr Wissen mit dem QS24 Gesundheitskompass. Die erste Ausgabe erreichte bereits eine Verteilauflage von 140.000 Exemplaren. Die zweite Ausgabe unseres QS24 Gesundheitskompasses erscheint im Januar 2026 und markiert einen neuen Meilenstein: über 1.000.000 Exemplare, davon rund 580.000 direkt im D-A-CH-Raum verteilt.

Weitere Angebote:

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  • QS24 Sprechstunden mit Experten und Live-Fragerunden: https://qs24.run/sprechstunden
  • Newsletter anmelden: https://www.qs24.tv/newsletter/

Abschließende Gedanken

Gesundheit entsteht durch bewusste Entscheidungen. Wer Ernährung, Bewegung und Umweltbelastung im Blick hat, legt den Grundstein für ein längeres, vitales Leben des Tieres. Die Brücke zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin lässt sich so gestalten, dass Diagnostik und Ursachenbehandlung Hand in Hand gehen. Nutzen Sie die verfügbaren Ressourcen von QS24, wikiSana, QS24.tv, Sprechstunden, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihr Engagement für die Gesundheit Ihrer Tiere.

Mit warmen Grüßen und Dankbarkeit,

Das Team der QS24 Mediengruppe AG



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Alexander Glogg

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